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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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Neuere ohne Ventile.

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Finger verschlossen und der Embolus abermals bis unter C hin-aboedrückt, worauf die Luft in den leeren Raum über demselbentritt und beim zweiten Zuge aus der Oeffnung bei E ansströmt.Durch diese wiederholte Operation wird zuletzt das Vacuumso vollständig, als eine Luftpumpe dasselbe geben kann, dakein schädlicher Raum vorhanden ist, wenn nur das Verschlie-fsen der Oeffnung bei E während des Rückganges des Embolusvollkommen bewerkstelligt wird, und die Maschine ist ihrerEinfachheit ungeachtet für kleine Versuche wegen ihrer Wohl-feilheit gewifs empfehlenswerth.

Beide eben beschriebene Einrichtungen sind vereinigt ineiner Maschine, welche Bucha van angegeben hat 1 . Ursprüng-lich bestand dieselbe blofs aus zwei Stiefeln, einem horizontalen F, ’ß-

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A und einem über ihm befindlichen verticalen B, beide mit den 'massiven Kolben a und b versehen, deren Stangen keiner Leder-biichse bedürfen. Der horizontale Stiefel ist mit einem unter denRecipienten führenden Canale verbunden, der verticale hat in sei-nem Boden ein Löchelchen, welches in den horizontalen mündet.Denkt man sich nun die Kolben in der Lage, wie die Zeichnungsie darstellt, wird dann der Embolus a zuerst zurückgezogen, dannder Embolus b, so mufs die Luft aus dem Recipienten sich inbeiden Stiefeln ausbreiten; hierauf wird zuerst der F.mbolus awieder rückwärts bewegt, dann b, und es ist klar, dafs die imStiefel B enthaltene Luft durch die OefFnung im Boden entwei-chen mufs, ohne wieder unter den Recipienten zu gelangen.Durch Wiederholung dieses Kolbenspieles mufs die Verdün-nung stets zunehmen und die einzige erforderliche Bedingungist, dafs die Kolben genau luftdicht schliefsen. Dafs man fer-ner zur Compression blofs einer umgekehrten Bewegung der Kol-ben bedürfe, ist an sich klar.

Buchanan kam bald zu der Ueberzeugung, dafs der hori-zontale Stiefel keiner bedeutenden Weite bedürfe, er verklei-nerte denselben daher und vereinfachte die Maschine dadurchbedeutend, wie aus der blofsen Zeichnung genügend hervorgeht Fig.Aber auch bei ^"'ser Construction bleibt fortwährend die Unbe-quemlichkeit, dafs zwar der Embolus des verticalen StiefelsdurchRad und Getriebe bewegt werden kann, die Bewegung deshorizontalen dagegen die eine Hand des Operirenden in Anspruch

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1 Edlnb. Jour», of Science. No. XI. p. 133.