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V O R R F I> F.
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men, wie die eines Malthus und eines Sismondi, einemgefährlichen Irrthume in der Diagnose jener „chronischenKrankheit“ unserer Völker Eingang zu verschaffen drohte,sofort (1820) eine Monographie, unter dem Titel; Lettresä Malthus\urdifferens!*ujets d'cconpmie poli-tique, notamment sur lescauses de la Stagna-tion generale du commerce*): einer Schrift, worindie Gediegenheit des Inhaltes mit der Urbanität der Formwetteifert. 1
Früher schon (1810) hatte ein um die Staatswirthschaft,— vorzüglich durch seine klassische Entwickelung vom Ein-flüsse des Leibeigenthums und derSclaverei, — hochverdien-ter Deutscher, Staatsrath Storch in St. Petersburg, inseinemCours d'economie politique, ou expositiondes principes, qui determinent la prosperitedes nations*), und namentlich in der darin enthaltenenTheorie der Civilisation, unseres Verfassers Lehre von derConsumtion der immateriellen Werthe bestritten, i Die um-ständliche Widerlegung dieser Sehrift lieferte Say.ierst'Anno'1828, in sehr zahlreichen Noten, womit er einen inParis veranstalteten Nachdruck derselben bereicherte ***). ,
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*) Sie findet »ich übersetzt in Rau’s Schrift: Malthus und
Sa j, über die Drsaehen der jetzigen HiodtUsto c kung.Hamburg 1811.
**) Ebenfalls von Rau übersetzt und glossirt, unter dem Titel:Handbuch der N a t i 0 n al - W irthsc hafts 1 ehr e. Ham-burg 18'iO. 3 Bände.
***) Paris, bei Aillaud et Bossange; 4 Bände. 8. Es findetsich darin auch eine treffliche Skizze der Geschichte der PariserBank von Say. (Bd. IV, S. 168—180.
Zu bedauren ist es, dass Herr y. Storch, gegen diese Replik,nicht in französischer Sprache duplicirt hat; sondern deutsch:unter dem Titel: Betrachtungen über die Natur des Na“tio nal-Ei nkommens. Halle 1825.