zun zweiten AusGinn.
XV
Es erhellt hieraus, mit welch rastlosem Eifer der vete-rane Meister sein Werk inzwischen, nach allen Seiten, ver-theidigt habe', und dass, weil er natürlich eine kurze Re-lation dieser Streitverhandlungen in'seine Hnuptschrift auf-nehmen musste, — schon allein die Abfertigung seiner Geg-ner ihm ein reiches Material zur Erweiterung seines Vo r-tragfes in der vierten und fünften Auflage (von 1819 und1826) gewährte.
Nicht minder üppigen Stoff hierzu hat aber die neuesteGeschichte der Völker geliefert. Noch im Erscheinungsjahreder dritten Edition (1817) stürzten zwei Haupt-NationenEuropens (die Deutschen und die Franzosen) in grässlicheHungersnoth, und die Mangelhaftigkeit der bisherigen Korn-Polizeigesetze machte blutig sich fühlbar; Auswanderungenaus den gesegnetsten Ländern Europens versetzten den Pö-'bel in den Wahn, als seren diese I.ander wahrhaft übervöl-kert; eine nie erlebte Manufncturwaaren-Ueberschwemmungder Märkte von unserem und dem südamerikanischen Fest-lande gebar das Vorurtheil, dass man zu viel fabricirenkönne; die Verarmung des deutschen und des polnischenLandvolkes, mitten unter den herrlichsten Erndten, machtedie Nothwendigkeit der Ausfuhrfreiheit, auch dem Blödsich-tigsten , einleuchtend; die Aufhebung der Restriction der'englischen Bank, und das darauf gefolgte Phänomen, dassderen Noten ihr Pari wieder erstiegen, lehrte, was die weiseVerwaltung einer Zettelbank vermöge; die Verzweiflung undder Aufruhr der englischen Handarbeiter machte selbst diebesten Köpfe an der Erspriesslichkeit der Maschinen irre;der grosse Handelsgewinn, welchen die Europäer aus denfreigewordenen Colonieen Süd- Amerika’s schöpften, brachte