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Erster Band.
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Einleitung. 5

in seinem Fache zu werden, das Studium der Verfahrens-regeln seiner Iiunst damit verbinden.

' Smith hat auch keineswegs diese verschiedenen Gegen-

stände der Untersuchung vermengt; allein so wenig er sel-ber, als seine Nachfolger, haben sich vor einer andern Artvon Verwirrung gehütet, die eine Auseinandersetzung er-heischt. Die Aufschlüsse, welche, dadurch zu gewinnenstehen, können für die Fortschritt? der menschlichen Er-kenntnisse im Ganzen, so wie für unsere vorliegende Wis-senschaft im Einzelnen, nicht ohne Nutzen bleiben.

In der Nationalökonomie, wie in der Naturlehre undwie überall, hat man Systeme gezimmert, bevor man W ahrrheiten aufgestellt hatte: das heisst, man hat willkührlicheBegriffe — bodenlose Behauptungen für W ahrheit ausgege.hen. Allein späterhin bat man auf diese Wissenschaft jeneMethode angewandt, wodurch seit Bacon alle anderen sohoch emporgeblüht sind, nämlich die Experimentabnethode»deren Wesenheit in der Maxime besteht, nur solche That-sachen für wahr anzunehmen, deren Wirklichkeit durchBeobachtung und Versuch erwiesen ist*), oder durchzwanglose und bündige Schlufsfolgerungen aus denBesultaten von Beobachtungen und Versuchen: denn da-durch werden alle Vorurtheile und Machtsprüche‘ausgeschlos-sen , die im Reiche des Denkens, wie des Handels, in der

*) Versuch heisst eine Erfahrung, die man, nacti Belieben,wiederholen kann; wie z. B. den Einfluss der Vitriolsäure auf dasKochsalz; B e ob a ch t u ng, im engeren Sinne, aber ist eine solche Er-fahrung, deren Gelegenheit man von dem Naturlaufe erwarten muss,wie z. B. den Gang der Cometen. M.