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Einleitung.
folglich der Seehandel, folglich die Schiffi’arth, die Geogra-phie — und wo dürften wir enden? Alle menschlichenKenntnisse greifen ineinander. Daher strebe man, die End-punkte ihrer Berührung, so wie die Gelenke ihrer Verbin-dung, genau zu erforschen und zu bezeichnen. Man gewinnthierdurch eine schärfere Kenntniss von jedem ihrer Felder:man erfahrt, woran dasselbe gränzt; und eben hierin liegtstets ein Theil seiner eigenthümlichen Wesenheit.
Die Nationalökonomie untersucht den Landbau, den Han-del und die Künste, einzig nach deren Yerhältniss zur Ver-mehrung oder Verminderung der Reichllnimer, ganz unbe-kümmert um die Handgriffe ihrer Ausübung. Sie weist dieFälle nach, wo der Handel wahrhaft productiv ist; die Fälle,wo er dem Einen blos das abw irft, was er dem Andern ent-rissen hat, und diejenigen, wo er Nutzen stiftet für Alle; sielehrt sogar jede seiner Maassregeln würdigen, aber lediglichnach deren Resultaten. Hier ist ihre Grenze. Was der Kauf-mann sonst noch lernen muss, sind die Verfahrensregelnseines Gewerbes. Er muss den Gegenstand seines Umsatzes—'die Waaren kennen, deren Tugenden und Fehler, dieOrte, woher man sie bezieht, und wohin man sie absetzt,deren Transportmittel, die Werthe, womit er sie enttäu-schen kann, und die Form seiner Buchführung.
Dasselbe gilt vom Landwirthe, vom Manufacturisten,vom Staatsbeamten: sie Alle bedürfen des Unterrichts derNationalökonomie, um die Ursache und die Resultate jederErscheinung zu erkennen; und Jeder muss, um geschickt