Einleitung. IS
äusserst wenige sind mit allen ihren Nebenumständen be-obachtet worden! Und selbst unter der Voraussetzung,dass sie gründlich bewahrheitet, und erschöpfend beobach-tet und geschildert seyen , wie wenige darunter beweisenetwas, ja wie wenige beweisen nicht das Gegentheilvon Dem , was man darthun wollte!
So gibt es überall keine abentheuerliche Meinung,die nicht mit Thatsachen wäre belegt worden*}, undThat-sachen waren es, womit man von jeher die Regierung irregeführt hat. Die Ilenntniss von Thatsachen, ohne dieEenntniss ihrer Verkeltungsringe, ist weiter nichts als derunverdauteNotitzenkrara eines Buchhalters; und selbst derbestunterrichtete Buchhalter kennt selten mit Vollständig-keit mehr als eine einzelne Reihe von Thatsachen, so dasser auf alle Fragen nur einseitige Auskunft zu geben vermag.
Falsche Entgegensetzung der Theorie und derPraxis.
Sehr seichtköpfig setzt man so oft die Theorie unddie Praxis einander entgegen. Was ist denn die Theo-rie anders als die Kenntnifs der Verbindungsgesetze zwi-schen Ursachen und Wirkungen , das heisst zwischen That-sachen und Thatsachen? Wer kennt die Thatsachen gründ-licher als der Theoretiker, welcher t sie aus allen ihren
*) Frankreichs Minister des Innern rühmt sich, in seinem Be-richte von 1 1813, in einer Epoche der Missverhängnisse, wo der Han-del zerstört war und die Hilfsquellen jeder Gattung zusehends ver-siegten, mit Ziffern erwiesen zu haben, dass Frankreich auf ei-ner Stufe der Wohlfartb stehe, dergleichen es zuvor noch niemalsgenossen.