Band 
Erster Band.
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Einleitung.

sind es, seitderti uns die Zerlegung des Wassers gelungen ist,unseres unerlässlichsten Nahrungsmittels, und der Luft, wo-von wir doch unaufhörlich umströmt sind; und täglich be-kämpft man noch die Erfahrungen und Demonstrationen,worauf diese Lehre sich stützt, trotz deren tausendmaligerWiederholung in verschiedenen Ländern, und zwar durchdie unfenichtetsten und hellsinnigsten Männer. Die Ueber-einstimmung der Schriftsteller aber vermisst man bei vieleinfacheren und viel augenscheinlicheren Thatsachen als esdie Mehrzahl der moralischen Thatsachen ist. Die Che»mie, die Physik, die Botanik, die Mineralogie, die Physio-logie — sind sie nicht grosse Turnierbahnen , worauf dieMeinungen kreuzweise sich abtummeln , ganz eben so, wiein der Nationalökonomie? Jede Parthei erblickt zwar die-selben Thatsachen, aber sie ordnet sie verschieden und er-klärt sie nach eigenthümlicher Weise; und wohl zu bemer-hen, dass man in diesen Gefechten nicht etwa die grossenGelehrten auf dev einen, die Pfuscher aber auf der andernSeite gewahr wird! Leibnitz und Newton, Linneund Jussieu, Pristley und Lavoisier, de Saussureund Dolomieu waren sämmtlich Männer von Verdienst,aber sie konnten sich nicht vereinigen. Existirten aber darumdie von ihnen vorgetragenen Wissen schäften nicht, weilsie sich darüber bekämpften?

Eben so bestehen die allgemeinen Thatsachen, worausdie politischen und moralischen W issenschaften zu-sammengesetzt sind, trotz den Disputationen. Desto bes-