Band 
Erster Band.
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ten Verlust zu ziehen würde. Dieser Handel sucht, wieman sieht, die Waare, so zu sagen, von der einen Zeitin eine andere iiherzufiihren, statt vom einen Orte ineinen anderen. Wirft er lteinen Gewinnst ab, geht Verlustdaraus hervor, so ist dies ein Beweis, dass er ein unnütz-licher war, das heisst, dass die Waare im Augenblicke des, Einkaufs keineswegs zu überflüssig, und im Augenblicke

des Verkaufes keinesweges allzu selten, w r ar. — Man hatdie Operationen dieser Art auch Reservehandel ge-nannt, und diese Bezeichnung ist gut. Machen sie es sichZum Zweck, alle Waaren einer und derselben Art zusam-menzukaufen, um sich des Monopols derselben, und derMöglichkeit des Wiederverkaufs gegen übertriebene Preise,zu versichern, so nennt man dies Au f k S u f er eie n. Siesind, zum Glück, umso schwieriger, je mehr Handel imLande herrscht, und je mehr Waaren jeder Gattung folg-lich im Umlaufe sind.

Vom TVanspof tliandel*)

Der Transporthandel ( oder Frachthandel ) besteht imAufkauf der Waaren im einen Auslande, zum Wiederverkaufin ein anderes Ausland. Diese Industrie ist nicht bloss demKaufmanne vorteilhaft, welcher sie betreibt, sondern auchbeiden Nationen, wobei er sie betreibt, aus Gründen , dieich bei Abhandlung des auswärtigen Handels erörtert habe.Dieser Handel passt wenig für Nationen, wo die Capitalerar und zum Betrieb ihrer inländischen Industrie , Welcheeine hauptsächliche Begünstigung verdient, nicht zureichendsind. Die Holländer führen ihn in gewöhnlichen Zeiten mitVortheil, weil sie Volk und Capitale in grossem Uebeifluss0 haben. Die Franzosen haben ihn mit Erfolg in Friedens-

zeiten, vom einen levantischen Hafen zum anderen, belrie-

*) Büsch nennt ihn Zwischenhandel: sonst heisst er auchOekonomichandel (Commerce d’entrepot) Smith nenntihn carrjing trade. , M.