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Huch I. Cap. io.
CAPITEL X.
Welche Umgcstaltungen die Capitale im Gangeder Production erleiden.
Dreierlei Classen von B estand t he ile n eines Unter-nehmungS-Capitales: und wie jede verbraucht uildwieder hergestellt wird.
Wir haben gesehen (im Capitel III.), woraus die Produc--tivcapitale einer Nation bestehen, und welches ihre Dienstesind. Wir mussten es dort erörtern, um die Gcsammtheitder Productionsmittel zu umfassen. Gegenwärtig wollenwir untersuchen, was ihnen im Laufe der Production be-gegne, wie sie sich erhalten und sich vergrüssern. Um denLeser nicht durch Abstractionen zu ermüden, will ich mit Bei-spielen beginnen, und zwar aus unserer stündlichen Erfah-rung. Die allgemeinen Grundsätze werden alsdann von selbstdaraus entspringen, und der Leser wird sie, auf jeden an-deren Fall, worüber er gesund zu urtheilen wünscht, an wen-den können.
Will ein Bauer seine Güter selbst bewirtschaften, soist ihm ein Capital nöthig, das heisst irgend ein "Werth, dervor allen Dingen aus den Urbarmachungen und Bauten be-steht, die, wenn man will, als Bestandtheile des Bodenwer-thes betrachtet werden können, aber gleichwohl Producte derMenschen-Industrie und eine Steigerung des Bodenwerthessind*). Dieser Theil des Capitals nutzt sich wenig ab:
*) Arthour Young gibt in seiner Musterung des f r a n -züsischen Laadbaues keinen Anschlag des dauernden undstehenden Theils der auf die Ländereien von Alt-Frankreich ver-wandten Capitale*. nuf schätzt er, dass er etwa um 36 Livres, aufden englischen Morgen, geringer sey als der gleichartige Theil derin Eugland hierzu vernutzten Capitale. Geht man demnach vonder bescheidenen Annahme aus, dass die Güterverbesserungen inFrankreich wenigstens doch halb soviel als die englischen werthseyen, so muss man das solchergestalt stehende Capital von Alt-