Band 
Erster Band.
Seite
191
JPEG-Download
 

PbodhOtion.

191

die Einen materielle Protlucte abwerfen, und Andere gänz-lich unproductiv sind. Ferner gibt es auch solche, -worausNutzen und Ergötzung entspringt, und die folglich weder indie Classe derer Capitale zu reihen sind, die der Productionmaterieller Objecte dienen, noch derer, welche völlig nutz-los liegen. In diese Zahl gehören die Wohnhäuser, dieMobilien und alles Schmuckwerk, wodurch blos die An.nehrnlichkeiten unseres Lebens erhöht werden. Der darausgezogene Nutzen ist ein immaterielles Product. W enn einejunge Haushaltung eingerichtet wird, so kann das Silberwerk,womit sie sich versieht, nicht als ein schlechthin nutzlosesCapital betrachtet werden, da die Familie beständigen Ge-brauch davon macht; ebensowenig lässt sich behaupten,dass es materielle Producte erzeuge; und ein Object einerJahres-Consumtion ist es gleichfalls nicht, da es das ganzeLehen der E'.heleute hindurch dauern, und auf ihre Kinderübergehen kann: es ist ein Capital, das Nutzen und Er-götzung schallt. Es sind aufgehäufte W erthe, nämlich solche,die der unproductiven wie der reproductiven Consumtionentzogen sind, und auf solche Art keine Gewinnstc — keinenZins abwerfen, aber einen Dienst — einen Nutzen produ-ciren, den man fortwährend consumirt: einen Nutzen, derdarum dennoch seinen positiven W’erth hat, da man ihn ge-legentlich bezahlt: wie aus der Häuser- und Mübelmiethezu ersehen ist.

Obgleich man sein Interesse schlecht versteht, wenn manden geringsten Thejl seines Capitals unter einer absolut un-productiven Form liegen lässt, so fehlt man doch nicht da-gegen, wenn man einen seinem "Vermögen angemessenenTheil seines Capitals zur Production von Ergötzung undNutzen verwendet. "Von den rohen Möbeln eines dürftigenHaushaltes an, bis zum auserlesenen Schmuck und den blen-denden Juwelen des Reichen, gibt es eine Menge Stufender Quantität von Capitalen, die ein Jeder diesem Behufewidmet. Ist ein Land reich, so besitzt dessen ärmste Fa-