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Erster Band.
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Bccii I. Cap. i 3 .

milie zwar licin beträchtliches, aber doch zur Befriedigungbescheidener \\ ünsclie und einfacher Bedürfnisse hinreichen-des, Capital dieser Art. Einige nützliche und gefällige Mo-bilien, die man in jeder gewöhnlichen Wohnung trifft, ver-bünden durch ein ganzes Land eine weit grössere lleich-thumsmasse, als jene Menge glänzender Geräthschaffen undprunkvoller Zierrathen, wovon die Palläste wenig schwerbegüterter Menschen strotzen, oder als jener Schmuck undjene Diamanten, die verblenden können, wenn 1 man sie ineiner grossen Stadt aufgehäuft und zuweilen insgesammt inden Bingmauern 'eines Schauspielhauses oder Ballsaales ver-einigt sieht; allein deren Werth in Vergleichung mit derMobiliarschaft einer grossen Nation sehr wenig bedeutet.

Die Dinge, welche ein Nutzen oder Ergötzung produ-cirendes Capital bilden, reihen sich zwar langsam — aberdoch unfehlbar auf. Nimmt man nicht etwas von seinenJahreseinkünften zur Unterhaltung dieses Capitals, so ver-fliegt es, und das Vermögen nimmt ab. Diese Bemerkungerscheint trivial; und dennoch wähnt so Mancher, blos seineEinkünfte zu verzehren, während er zugleich einen Theilseines Fonds consumirt. Es bewohne, zum Beispiel, eineFamilie ein Haus, das sie hatte erbauen lassen; hat dieses20,000 Thaler gekostet, und soll es 100 Jahre dauern, sokostet es dieser Familie, ausser den Zinsen von 20,000Thl.,jährlich eine Summe von 200 Thalern, weil nach 100 Jah-ren nichts, oder doch nur wenig, vom Capital jener 20,000Thaler übrig seyn wird. Ebenso lässt sich jeder andereTheil eines, Nutzen oder Ergötzung producirenden, Capitalsbetrachten — ein Möbel, ein Edelstein, ein Lustpferd, kurzAlles, was unter diesen Begriff fällt.

Umgekehrt folgt aus dem obigen, dass, wer etwas vonseinen Jahres-Einkünften, welches auch deren (^uell sey,nimmt, um sein, dem Nutzen und Vergnügen gewidmetes,