Buch I. Cap. 17.
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jenen Producten. Hieraus geht hervor, dass in diesen Fa-chern der Production die Productivdienste etwas besser alsin den anderen Produetionsfachern bezahlt werden, das heisst,dass die Gewinnste, die man darin auf die Anwendung desBodens, der Capitale und der Arbeit macht, ein wenig stiir-licr sind. Diese Gewinnste lochen Producentcn nach dieserSeite, und so schmiegt sich natürlich immer die Natur derProducte nach dem Bedarf der Gesellschaft. Man hat be-reits (im Cap. XV.) gesehen, wie dieser Bedarf um so grösserist, je mehr die Production sich erweitert, und dass die Ge-sellschaft im Allgemeinen desto mehr häuft, je mehr Kauf-mittel sie hat.
Sobald diesem natürlichen Lauf der Dinge die Staatsge-walt in den Weg tritt und spricht: „das Product, wel-ches man erschaffen will, welches die grösstenGewinnste ab wirft, und folglich am meistengesucht wird, ist nicht das zuträglichste; manmuss sich auf jenes andere verlegen,“ so lenkt sieaugenscheinlich einen Theil der Production nach einem Fache,dessen Bediirfniss minder fühlbar ist, auf Kosten eines an-deren, dessen Bedürfniss lebhafter gefühlt wird.
Eine Verordnung des französischen Stäats-Rathes von1737 nüthigte jeden Gutsbesitzer, welcher sein Feld zu Wein-gärten anlegen wollte, vorerst des Provinz-Intendanten Er-laubniss dazu einzuholen: als ob der Gutsbesitzer nicht bes-ser als der Intendant diejenige Culturart herauszufindenwüsste, worin sein Boden ihm am meisten erträgt; und alsob das einträglichste Product nicht eben dasjenige wäre,wornach der Bedarf am dringendsten geht.
In Frankreich wurden Anno 1794 Leute verfolgt, undsogar zum SchafTot geführt, weil sie Ackerländereien inKunstwiesen umgestaltet hatten. Gleichwohl kann man sichüberzeugt halten, dass, von dem Moment an, wo dieseLeute beim Aufziehen von Vieh mehr Vortheil als beimGetreidebau sehen, der Bedarf der Gesellschaft mehr Vieh