Band 
Erster Band.
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PnosucTion.

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«U Getreide erheischte, und dass sie in der ersteren dieserProviant-Wanren einen grösseren Werth als in der letzterenproduciren konnten.

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Das einträglichste Erzeugnis s ist immer auch das,dessen Production am wichtigsten fiir den Staatist.

Die Regierung spraoh, am producirten Werthe scyweniger gelegen als an der Natur der Producte, und siewolle lieber, dass für 5 o Gulden Iforn als für 100 GuldenFleisch producirt werde. Hierin zeigte sie sieh wenig auf-geklärt: sic wusste nicht, dass das grösste Product stetsdas beste ist, und dass ein Land, welches so viel Fleischproducirt, dass es damit doppelt soviel Korn erkaufen kannals es selber zu produciren vermöchte, wirklich zweimalmehr Korn producirt als auf seinen eigenen Fluren geemdtetworden wäre: weil es mit seinem Fleischproduct dieseKornquantität sich verschaffen kann. Diese Art, Kornzu erlangen, fährt man fort, vermehrt aber des-’sen Quantität nicht. Dies ist wahr, wenn man es nichtaus den Speichern des Auslandes bezieht: allein diese Waareist ja auch minder selten, als das Fleisch: da man sichdazu versteht, das Product von zwei Morgen Korn fürdas Product von einem Morgen Wiesen zu geben *). Istdas Korn rar und gesucht genug, um denW T erth des Pro-ducts der Ackerfelder über das W iesenproduct hinaufzu-steigern, so ist die Verordnung überflüssig: das eigeneInteresse des Producenten spornt alsdann hinlänglich zumKornbau.

Die he sten D r ters chcider der einträglichsten Pro-ducte sind die Producenten, und nicht di c Regie-rung. — Anwendung hiervon auf die Producte desLandbaues.

Es kömmt mithin blos noch auf die Untersuchung an,wer sich auf die Erkennung des einträglichsten Culturfaches

*) In dem Zeitpunkte, wovon hier dia Rede ist, war kein wirk-licher Mangel an Korn: der Bauer mochte es nur nicht um Papier-