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Erster Band.
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Puch L C a p. 17.

menten eine theuere Bezahlung der Waaren abzunüthigen,viel zu wenig beachtet. Dieses L'ebel springt viel zu wenigin die Augen, weil es sich beim jedesmaligen Einkauf einerSache blos in kleinem Detail und in geringen Theilen fühl-bar macht; allein es wird buchst wichtig durch seine häu-fige Wiederholung, und weil es allgemein drückt. DasVermögen jedes Consumenten liegt in beständigem Wett-kampfe mit Allem, was er kauft. Er ist um so reicher, jewohlfeiler er einkauflt, und um so ärmer, je theurcr er be-zahlt. W ürde blos eine einzige Waare verthcuert, so wäreer in Bezug auf diese einzige W’aare ärmer. W enn alleWaaren sich vertheuern, so ist er in Bezug auf alle Waarenärmer; und da die Classe der Consumenten die gesammteNation begreift, so ist in diesem Falle die ganze Nation ärmer.

Auch sage man ja nicht, dass bei der Waarenvertheue-rung der Eine das gewinne, was der Andere verliert: diesist blos bei den Monopolen wahr (und selbst hier nur sehrtheilweise wahr, weil die Monopolisten niemals die ganzeSumme Dessen gewinnen, was die Consumenten bezahlen *).Ist es der Einfuhrzoll oder eine Steuer, unter welcher Formsie auch bestehe, was die W’aare vertheuert, so profitirt da-von der Producent, welcher theurer verkauft, nichts (viel-mehr im Gegentheil, wie wir anderwärts sehen werden**);so dass er in seiner Eigenschaft als Producent dadurch nicht rei-cher, hingegen in seiner Eigenschaft als Consument, ärmer wird.

Hierin liegt eine der allgemeinsten Ursachen der Verar-mung der Nationen, oder wenigstens eine der Ursachen, wo-

*) Nämlich weil eine bedeutende Portion dieser Bezahlung theilsdurch den Monopolisten, als Geschenk an seine Gönner, als Ge-werbsteuer an den Fiscus, und als Processkosten an Richter undAdvocaten (denn welcher Bannberechtigte wäre von Processen frei?)übergeht; — theils auch durch den Consumenten selber an nach-sichtige Zollbeamte u. s. w. als — ßestechungsgeld, qder an Schleich-händler, als Lohn ihres Wagstücks, entrichtet wird. Vergl. auchdie Note * auf S. 23g. * RJ.

Buch 111. Cup. 7 .