Production.
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System -wäre genau das nämliche; nur etwas weiter ge-trieben.
Man wird erstaunen, dass jede Nation sich so dringendum Einfuhrverbote bewirbt, wenn es wahr ist, dass siekeinen Gewinn daraus zieht; und w r eil doch kein Hauseigen-tümer es sich einfallen lässt, eine solche Gnade für seinIlaus zu erbitten, so dürfte man sich vielleicht zu demSchlüsse berechtigt wähnen, dass beiderlei Fälle nicht voll-kommen ähnlich seyen. — Aber der einzige Unterschied liegtdarin, dass der Hauseigentümer ein einzelnes Wesen ist,das nicht zweierlei Willen hegen kann, und das als Con-sument seiner Kleider weit mehr Interesse dabei hat, siewohlfeil zu erkaufen, denn es als Fabrikant interessirt ist,sich dieselben über ihren Werth bezahlen zu lassen. —Wer ist es, der Einfuhrverbote oder starko Einfuhrzölle ineinem Staate begehrt und nachsucht? Es sind die Produ-centen der Waare, von welcher die Concurrenz soll abge-wehrt werden, und nicht ihre Cnnsumenten. Sie sagen: esgereicht zum Vorteile des Staats; allein es ist klar, dasses einzig zu den ihrigen gereicht. — Gilt dies nicht gleich-viel, erwiedern sie hierauf, ist nicht unser Gewinnst ein Ge-winnst für das Land? — Mit nichten: was ihr auf diese Artgewinnt, ist aus der Tasche eures Nachbarn, eines Bewoh-ners vom nämlichen Lande, gezogen: und könnte man dievon den Consumenten, zufolge eures Monopols, gemachteMehrausgabe berechnen, so würde man finden, dass sie denGewinn übersteige*), den euer Monopol euch ab warf.
Das Privatinteresse steht hier im Widerstreite mit demallgemeinen Interesse, und auf dieses allgemeine Interesseverstehen sich nur sehr unterrichtete Männer. Ist es nochbefremdend, dass das Sperrsystem so lebhaft verfochten wird ?
■Warum ist es nützlicher, die Interessen des Consu-menten als die des Producenten zu begünstigen,Im Allgemeinen wird der herbe Nachtheil, den Consu-
*) Siehe die Note * auf der folgenden Seite. M.