Band 
Erster Band.
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u ch I. Cap. i

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wird man mir einwerfen: die Regierung beziehe von einen?solchen Product an Auflagen mehr, als es ihr an Belohnun-gey kostet; aber dann bezahlt sie ja mit der rechten Handnrr, um mit der linken wieder zu empfangen. Verminderesie die Steuer um den ganzen Belauf der Prämie, so wirddie Wirkung auf die Production die nämliche bleiben, undman wird die Kosten der rrämienverwaltnng gan£, und dieder Steuerverwaltung zum Theil, ersparen.

Ausnahmen. Smith wird bestritten.

Olmgeachtet die Prämien ein kostspieliges Ding sind,wodurch die Reichthumsmasse einer Nation verringert wird,so gibt es doch Fälle, wo die Tragung des Verlusts ihr zu-träglich ist: wie z. B. der, wo man sich der, zur Staatssi-cherheit nothwendigen, Producte versichern will, und soll-ten auch ihre Kosten ihren W erth übersteigen. Ludwig XJV.bewilligte, weil er die französische Kriegsflotte wieder em-porheben wollte, jedem Ausrüster eines Schiffes 5 Frankenper Tonne*). Seine Absicht war, Matrosen zu bilden. —Hierher gehört ferner der Fall, wo die Prämie blos der, Rückersatz einer zuvor bezahlten Abgabe ist. So bewilligendie Engländer, bei Ausfuhr des raffinirten Zuckers, eine Prä-mie, die im Grunde blos die Rückerstattung der, von derCassonade (dem Puderzucker) und dem rohen Zucker be-zahlten, Eingangszölle ist.

Vielleicht thut eine Regierung auch wohl, wenn siesolchen Productionen einige Aufmunterungen gewährt, wobeizwar im Anfang Einbusse entsteht, aber nach Verlauf we-niger Jahre augenscheinlicher Gewinn herauskommen muss.Smith ist nicht dieser Meinung.

»Keine Art von Aufmunterung,« sagt er, »vermag die»Industrie einer Nation über das Quantum zu steigern, das■»deren Capital in Betrieb versetzen kann. Sie vermag blos,

*)’In der SchilTerspratlie bedeutet Tonne eine Last von KO>Pfunden.