Band 
Erster Band.
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Buch I. Cap. iB.

und es ist nicht klug, sich in die Noth wendigkeit zu ver-setzen, dieselbe von allzuweither zu beziehen. Gesetze,die, zum Schutz vom Vortheile desBauern, auf Kosten derManufacturisten, die Korneinfuhr verbieten, sind — ichgebe es zu — leidige Gesetze; allein überschwengliche Steu-ern, Anlehen, ein colossales Diplomatie-System, eine rie-senhafte Civil-Biste, und verderbliche Heere, sind eben-falls leidige Umstände, und so geartet, dass sie auf denBauern stärker als den Manufacturisten drücken. Man musswohl, durch einen Missbrauch, das durch andere Miss-brauche gestörte natürliche Gleichgewicht wiederherstellen!denn sonst würde jeder Pflüger sich in einen Handwerkerumwandeln, und die Existenz des Gesellschaftskörpers allzuprekär werden.

C A P I T E L XVIII.

Ob die Regierung den Nationalreichthum yer*mehre, indem sie selber Producent wird.

Wenn eine Unternehmung der Regierung Verlujtbringt, so ist dies ein Verlust für d*e fjation:trotz den Gewinnsten, die von einzelnen Privat-leuten dabei gemacht werden.

Bei einer jeden Industrie-Unternehmung kömmt Verlust her-aus, wenn die zur Production consumirten Werthe den Werthder Producte übersteigen*). Ob nun dieser Verlust vonPrivatleuten, oder von der Regierung, erlitten werde, soist er immer ein gleich reeller Verlust für die Nation: das

*) Man muss nicht aus dem Auge verlieren, dass die Consum-tiou des Werthes der Productivdienste, welche hei der Pro-duction erfolgt, nicht minder reell ist als die|Consumtion der rohenStoffe. Unter Productivdiensten sind sowohl die der Capitale alsdie der Industrie begriffen.

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