Band 
Erster Band.
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Phoductiob.

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sehr verschiedene, Colonial-Systeme zur Folge. Das Erster«möchte ich Colonial-System der Alten, und dasZweite Golonial-System der Neueren nennen, ob-gleich es bei den Neueren Colonieen gegeben hat, welcheauf die nämlichen Principien, wie die der Alten, gegrün-det wurden: namentlich in Nordamerika.

Nach dem Systeme der Alten «ind die Producte an-fangs beschränkt, well die Capitale und die Bevöl-kerung unbedeutend sind. Wesswegen aber in derFolge die Production reissender fortschreitet.

Die Production in den, nach dem Systeme der Alten ge-bildeten Colonieen ist Anfangs nicht sehr gross: wächst aberreissend schnell. Man wählt nicht leicht ein Adoptiv-Vater-land, als da, wo der Boden fruchtbar und das Clima gün-stig, oder die Lage zum Handel geschickt, ist; gewöhnlichist es ein ganz neues Land: es sey nun, dass es zuvorganz unbewohnt war, oder doch nur rohe Völkerstämmezu Bewohnern hatte, die folglich wenig zahlreich, undausser Stande waren, die Producti vkr.äfte des Bodens zuerschöpfen. — Familien, die in einem civilisirten Landeerzogen sind, und sich in einem neuen Lande ansiedelnwollen, bringen dahin die theoretischen und praktischenKenntnisse, welche eines der Haupt-Elemente der Industriesind ; t sie bringen dahin die Gewohnheit zur Arbeit, wo mit-telst diese Kenntnisse ins Werk gesetzt werden; und dieGewohnheit der, zur Erhaltung der Gesellschafts-Ordnungso nöthigen, Subordination; sie bringen dahin einige Ca-pitale, zwar nicht in Gelde, sondern in Geräthschaftenund mancherlei Vorräthen; und endlich theilen sie mitkeinem Gutsbesitzer die Früchte eines jungfräulichen Bo-dens , dessen Umfang lange Zeit das Maass übersteigt, wel-ches sie anzubauen vermögen. Zu diesen Wohlfahrts-Ursa-chen ist vielleicht noch die grösste von allen zu zählen, näm-lich die allen Menschen in wohnende Begierde, ihren Zu-stand zu verbessern, und das Loos, welches sie ein für