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Lei ihr die Consumtionen. Unter Sclaven befreien die Stra-patzen des reifen Mannes den Pflanzer nur allzuoft vom Un-terhalte des welken Greisen; die Weiber und Kinder gemessendes Vorrechts ihrer Schwach» sehr wenig, und der süsseTrieb, welcher die Geschlechter vereinigt, ist der Ilechcn-ldugheit eines Gebieters unterworfen. — Man sagt, derMensch arbeite mehr, wenn er für eigene Rechnung arbei-tet; dies ist wahr, wenn seine Lage ihn nicht zum Werk-. zeuge der Habgier eines Herrn macht. Dieser zieht vomSclaven eine Zwangs-Arbeit, und ist einzig interessirt, dieseArbeit nicht auf den I’nnkt zu überspannen, dass dessenKräfte zerstört, oder dessen Tage verkürzt werden, wenig-stens die Tage von dessen Mannesafter. Die natürlichenTodesfälle lassen sich berechnen, und ihr Ersatz bildet einen’i'hei! der Jahreskosten der Pflanzung, gerade wie der Ersatzder Werkzeuge und Maschinen; auch habe ich ihn hei mei-ner Berechnung in Anschlag gebracht, indem ich zu den Un-terhaltskosten des Sclaven auch den Leihzins seines An-kaufpreises gezählt habe.
Wenn, im Ganzen genommen, die Privatgeschäfte einesDieners besser durch ihn selber als durch seinen Herrn ge-führt werden, so ist dieses Princip hier unanwendbar. Wel-ches ist das Motiv, das in jedem Menschen dem Hange nachBefriedigung seiner Bedürfnisse und Lüste das Gegengewichthält? Ohne Zweifel die Sorge des Aufsparens seiner Hülfs-quellen. Die Bedürfnisse trachten nach Erweiterung derConsumtion; die Sparsamkeit strebt nach deren Schmälerung;und wenn diese beiden Motive im nämlichen Individuumwirken, so kann begreiflich eines dem anderen das Gleich-gewicht halten. Allein zwischen Herrn und Sclaven mussdie A4 age sich nothwendig auf die Seite der Sparsamkeitneigen: die Bedürfnisse und Wünsche sind auf Seiten desSchwächeren; die Ersparnisgründe aber auf Seiten des Stär-keren. Man höre die Pflanzer der Inseln: sie sind einstim-mig der Meinung, dass die Freiheit der Neger ihre Arbeit