1 ! ucii I. Cap. 19.
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jenes Verbot, zum grossen Schaden der französischen Con-smnenfen, gesicherten Monopole des Marktes von Frank-reich, vermögen die Pflanzer von Martinique undGuadeloupe nicht, ihr Gewerbe zu behaupten: sie be-stürmen das Mutterland alltäglich mit Gesuchen um neueBegünstigungen; und dieser Begünstigungen ohngeachtet,versinken sie von Tag zu Tag tiefer in Schulden, d. h.io den Verderb.
Die englisch en Antillen scheinen unter einemTheile der nämlichen Nachtheile zu leiden: ihre Klagenund Bittgesuche sind davon Zeuge. Würde die allmähligeFreilassung der Neger die Lage der Pilanzer verbessern ?Man ist berechtigt, es zu bezweifeln. Eigenthümer, derenphilantropische Absichten preiswürdig sind*), haben denVersuch gemacht — mit bestrittenem Erfolge, und habenkeine Nachahmer gefunden. In Europa dagegen ist, imGegensätze hiervon, der Landbau mittelst freigelassenerLeibeigenen , die von ihren gewesenen Eigentümern fort-an als Tagelöhner und Knechte bezahlt wurden, fast all-gemein geworden; allein die Umstände waren hier auchs^hr verschieden von denen auf den Antillen. Dort istdie Sonne brennend, und der Bau des Zuckers mühselig.Der europäische Arbeiter erliegt darunter. Der Neger hatwenig Ehrgeiz und wenige Bedürfnisse. Eine Arbeit vonhöchstens zweien Stunden täglich, wirft ihm so viel abals der Unterhalt seiner P'amilie erheischt. Ist er frei ge-worden, so wiegt kein Genuss, für ihn, die Strapatzeeiner anhaltenden Arbeit auf; wenn aber seine Arbeit keineununterbrochene ist, so bleiben Boden und Capital perio-denweise brach liegen, und die Production wird allzu kost-spielig.
Haiti freilich ist seit der Abschaffung der Sclavereiaufgebläht; allein man muss auch nicht wähnen, dass die
*) Die Herren Steele und Nottingham.