Band 
Erster Band.
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Ob wir folglich Zucker aus Martinique, oder aus II a-vannah, oder auch aus Cochinchina, bezögen, undob wir den Gegenwerlh, in französischen Producten, dafürdirect einsendeten, oder in direct, in Geld, welcheswir von einem dritten Lande gegen unsere Producte cin-getauseht hätten: immer würden wir doch unsere Zucker-Consumtion, mittelst der Producte unserer Industrie, be-zahlen : und immer würde doch diellandelsrührigkeit unsererHäfen die nämliche bleiben.

Hundertmal habe ich den Verlust vom reichen Handelunserer Colonieen, und den alten Glanz der Städte Nantesund Bordeaux betrauern hören Diese Wehklagen sinddurchaus ungegründet. Die Industrie und der Reichthnmvon Frankreich sind, im Ganzen, gestiegen, seit esseine Haupt-Colonieen verloren hat: und trotz den äusserstnachtheiligen Verhältnissen, worein es verstrickt war. UnsereHandelsschifffarth war ast gänzlich unterbrochen; allein dieUrsache davon war der Krieg: — ein Krieg, worin derP'eind Herr der See blieb, und dem wir die Ersparniseines mehr als zehnjährigen Aufwandes für unsere Colonieen,verdanken. Seit der Rückkehr des Friedens ist das Lebenin unseren Häfen neu erwacht; und es scheint nicht, alsob der Handel von Nantes und Bordeaux minder be-deutend sey als vormals: da deren Volksmenge noch dienämliche ist. Allein wenn sie auch geringer w äre, so müsstees gar nicht befremden, dass durch so grosse Veränderun-gen, die in unseren Verhältnissen mit allen VY tlttheileneingetreten sind, die Bahn unseres Seehandels verrücktworden wäre, und dass llavre-de-Grace an Wichtig-keit um ebensoviel zugenommen hätte als minder glücklichgelegene Häven vielleicht abgenommen haben. Ohne Zwei-fel ist Frankreichs Kauffartheiflotte nicht Das, was sieseyn sollte; allein sie ist es nie gewesen. Viel leicht mussman dies auf Rechnung des N a tio n a 1 - C h a r a kt er sschreiben, welchem dieser Industriezweig minder zusagt