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B uch I. Cap. u).
sogar noch •wohlfeiler liefern*). Ebenso steht es um meh-rere andere Colonialproducte: so dass -wenn -wir heine Co-lonieen hätten, wir, ungerechnet die Kosten von derenVerwaltung**), und von der, zu ihrer Behauptung nüthi-gen, Kriegsmacht, mindestens so Millionen Franken jähr-lich — wahrscheinlich aber noch mehr—ersparen würden,ohne dass die Zoll-Einnahme des Staates sich um einenSou verringerte. Ja, diese Einnahme würde wahrscheinlichsteigen: denn ein so bedeutender Preis-Abschlag derAequinoctialwaaren würde eine grössere Consumtion undeine stärkere Einfuhr derselben veranlassen.
1) ie Anhänger des Colonial-Systems rühmen beständigden Absatz, 'welchen die französischen Colonieen ihrem Mut-terlande verschaffen. Sie wollen nicht begreifen, dass, welcheLänder uns auch immer mit den Aequinoctialwaaren verpro-viantiren möchten, wir deren Preis unmöglich anders alsdurch die Ausfuhr der Producte des Bodens, der Capitaleund der Industrie, von Fr a n kr ei c h bezahlen könnten***).
*) Ein durch seinen Geist, wie durch seine Biederkeit, gleichausgezeichnelerReisender, Poivre, versichert, dass der weisseZuckererster Qualität in Cochinchina zu 3 Piastern, oder 7 ti. 28 kr. un-seres Geldes, per-Centner verkauft werde, also nur zu 4 5 Kreuzerper Pfund. Um diesen Preis Bezieht China jährlich mehr denn 80Millionen Pfunde daraus. Rechnet man nun zu diesem Preise, fürSpesen und Gewinnste des Handels, 3 00 Procente, was gewiss sehrreichlich gerechnet heisst, so würde uns dieser Zucker, wenn derHandel frei wäre, nicht höher als auf 17-J Kreuzer zu stehen kom-men. — Auch beziehen die Engländer schon viel Zucker und In-digo aus Asien, wohlfeiler als von den Antillen; und wenn die euro-päischen Reiche, auf den Küsten von Afrika unabhängige und indu-striöse Staaten bildeten, so würde der Anbau der Aequinoctialwaarensich daselbst reissend ausbreiten, und Europa noch reichlicher undwohlfeiler verproviantiren.
% *) Gemäss einem Berichte des Marine-Ministers von 1820, kos-teten unsere beiden Antillen, für ihren inländischen Aufwand,11,860,000 Franken: eine Summe, woran nur 5,790,000, durch in-ländische Einnahmen gedeckt wurden. E« blieb also, für Frankreich,noch eine Ausgabe von mehr denn 6 Millionen zu bcstreilen übrig.
***) Siehe hierüber oben das Capitel 17.