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Vortheil heissen kann, wann diese Gewohnheiten viel 7.1»wünschen übrig lassen. Ein Gand, oder eine Provinz, woman dumm verstockt am alten Schlendrian klebt, dessen Ta-delhaftigkeit aus Erfahrung und Grundsätzen erhellt, — eineProvinz, wo man Processe und Schicanen der Arbeit vor-zieht, würde bei Veränderung ihrer Gewohnheitenmächtig gewinnen. Es ist eine uralte Bemerkung, dassdie Agricultur gedeihe, wenn die Felder durch ihre Eigen-thümer gebaut werden; allein dies ist doch schwerlichanders als unter der Bedingung wahr, dass diese F.igen-thiimer, durch die Erziehung, gebildet seyen. Augen-scheinlich hat der selbstbewirlhschaftende Eigenthümer,welcher die Physik, die Chemie, die Mechanik, die Natur-geschichte und die Thier-Arzneikunde, wenigstens elemen-tarisch kennt, einen Glückshebel in der Hand, welcherdem Bauerstrolche—diesem Sclaven jedes Vorurtheils undGimpel jedes Marktschreiers — fehlt. — Der Wohlfärtheines )eden Staates wäre es sehr lörderlich, wenn vieleunterrichtete Gutsbesitzer auf dem Lande zerstreut wohn-ten, und die Agricultur ihrer Mitbürger tlieils unmittelbar,durch hesscre Methoden, vervollkominneten, theils mittel-bar, durch gute Beispiele*).
Vortheile, die aus der S e Ibs tb ewi r tli sch a f t un g er-• wachsen können.
Die von Baco angedeutete wahre Methode des Befra-gens der Natur, ist nur erst seit wenigen Jahren etwas allge-meiner angewandt und ausgeübt worden, und es haben dieseFortschritte noch nicht so, wie sie sollten, auf die Künste
*) Oer Geschmack am Studieren hat noch weitere Vortheile fiirden selbstbewirthschaftenden Gutshesit/.er. Das Landleben lässt, selbstdann, wenn man sich mit Feldarbeiten beschäftigt, gewaltig vieleFreistunden übrig. Das schlechte Wetter — die langen Winterabende»erhängen Langeweile über Jeden, der sich nicht zu Hause zu be-schäftigen weis*. Das Lesen von schalen Sclirifleleien ist bald ab-gethan , und thnt dem Geiste bei weitem nicht Genüge; währenddie Lectüre von belehrenden llüchern unerschöpflich ist, Lrfahnmgen