Band 
Erster Band.
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Hodens, 58 erzeugt *); — und er ist weit entfernt, zuglauben, dass'seines Vaterlandes Boden so wohl angebautsey als er es seyn hönnte. Zwischen Chalons an der Marneund la Loge fand derselbe Beisende Landgüter um 20 Sous,per Morgen verpachtet, die er eines Ertrags von 72 Fran-ken (per Morgen), an Kleeheu, fähig hielt. Er meint, dassdie Steppen von Bourbonnais, von Sologne, von Maine,von Anjou, von Bretagne, und die Haiden von Bordeaux,leicht könnten in Kunstwiesen verwandelt werden und zahl-reiche Heerden ernähren. Er versichert, dass unsere bau-fähigen Aecker, deren Durchschnitts-Ertrag blos das fünftebis sechste Korn ist, wohl das zehnte abwerfen könnten**).Dieser Schriftsteller war keineswegs etwa ein Stuben-Land-wirth, er war ein achter, praktischer Feldwirth; auch gibter, nebenbei, zu, dass, um den Felder-Ertrag so hoch zusteigern, Einsichten, Erfahrung, Klugheit Beharrlichkeitund Thätigkeit, nöthig seyen.

Solch unermesslicher Fortschritte ist die Landwirt-schaft, in Frankreich, fähig; und diese Fortschritte würdenstark beschleunigt werden, wenn es den wohlhabendenGutsbesitzern häufiger gefiele, ihre Felder selber zu be-wirtschaften.

Vortheile der Selbstbewirth sc Haftung, wenn derGrundeigentümer aufgeklärt ist.

Allein auch noch andere Motive sollten dieselben zudiesem Schritte bewegen. Gewinnt man weniger ausseinem Gute, so lebt man daselbst auch desto wohlfeiler;

*) Wahrscheinlich hat, seit 1989, Frankreichs Ackerbau grosjeFortschritte gemacht: wiewohl die S o 1 o gne und die Champagnepouilleuse noch immer im nämlichen Zustande sind. Was aberdie verbesserten Provinzen betrifft, so kann man, da der eng-lische Landbau seinerseits ebenfalls fortgeschritten ist, annehmen,dass das V erhä 1 1 niss des Ausbildungszustandes in beiden Ländernnoch immer , so ziemlich , das nämliche sey.

**) Bd. II. des Originals, S. 96.