Band 
Erster Band.
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413
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A bth L Ca r. 4.

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und dies sollte besonders für jede zahlreiche Familieein Beweggrund seyn. Erheischt dieser Beruf mannigfal-tige Regsamkeit, so bietet er dafür eine beständig wech-selnde Beschäftigung, und lässt manche behagliche Frei-stunde offen. Was ein wohlhabender und wirtschaftlicherEigentümer zur Verbesserung seines Gutes thut, dasbleibt ihm; jede Ersparnis wirft ihm Gewinnst ab. Erhat mehr Ueberblick als der Pächter; er kömmt leichtermit dem aufgeklärten Theile seiner Nation in Verkehr. Ererweitert seine Wutschaftsgebäude; vermehrt seine Um-zäunungen; bewässert seine Felder durch Gräben, oderlegt sie trocken durch Abzugs-Canäle. Dieser Aufwand isteine Capital-Aufhäufung: da er den W T erth des Gutes er-höht. Endlich der Reiz des Eigenthums, das Vergnügendes Verbesserns, des Verschönerns vom eigenen W 7 ohnsitze,des Arbeitens für seine Kinder, des Vorauswirkens für eineZeit,, die man nicht schauen soll, und der Wühltätigkeitin einer Zukunft, wo man schon Asche ist: — nach Sis-mondi's schönem Ausdruck : — hat nicht dies Alles auchseinen W T erth?

Von dem Mangel an Consumtion, für die Land-wirt hsc ha ft sp rodu cte.

Häufig hört man die Landwirthe über den Mangel anConsumtion klagen. »W r o z u,« sagen sie: »sollten wir»das Quantum unseres Getreides oder Weines»vermehren? Können wir ja doch nicht einmal»den bisherigen absetzen!« Diese Klage scheinteine W ahrheit Lügen zu strafen , welche späterhin erör-tert werden wird: nämlich, dass die Menschen *) sich davermehren, wo die Production zunimmt. Warumvermehrt sich denn aber, in gewissen abgelegenen Bezir-ken , wo der Verkehr mit dem übrigen Lande schwierig

*) und folglich die Nachfrage, der Absatz, und die Consumtion,in Bezug auf die Feldproducte, M.