Band 
Erster Band.
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Anhang.

ist, die Population — die Consumcntenzahl dennoch nichtim Gleichschritte mit den Producten'f

Der einfache Grund hiervon liegt darin, dass keine an-deren Industriezweige als die Agricultur, daselbst bestehen."Wer dieProducte der Land wirthschaft consumiren will, musssich nicht blos auf das Essen und Trinken verstehen; ermuss dieselben auch kaufen können; und um sie kaufen zukönnen, muss er auch, seinerseits, etwas zu verdienen— zu produciren wissen. Manufacturproducte, —ob nun an Ort und Stelle fabricirt, oder aus der Ferne bei-geholt, — sind es, womit man das Brod, den Wein undüberhaupt alle Erzeugnisse der Erde, einkaufen kann*).Sobald wir einmal werden angeben können, was die^Er-zeugung von allen s o n s t i g e n Producten schmälere, wissenwir damit auch, was den Verkauf der Agricultur-Pro-ducte hemmt.

Die erste Bedingung des Industrie-Aufkommens in einemLande, ist die: dass dessen Bewohner die Wohlthätig-keit des Gewerbfleisses fühlen und jene Trägheit überwin-den, welche Menschen und Thieren gemein ist, so lange sienicht vom Bedürfnisse, oder von denen mit der Civilisationverbundenen Geschmacks-Liebhabereien, gestachelt werden.In dem unvollkommenen Civilisations-Zustande, woran alteGewohnheiten uns fesseln, ziehen solche Leute, die im Be-sitze von einigen, nicht durch Selbstanstrengung erworbenen,Vortheilen sind: wie z. B. eines kleinen Gutes, oder einesAmtes, das sie blos der mangelhaften Staatsorganisation ver-

*) Es versteht sich, dass dieser Ausspruch nicht ausschliess-lich von den Manufacturproducten gelten soll: zumal, wenn man er-wägt, dass su den bandwirthschaftsproducten, z. B. auch die Aus-beute der Bergwerke gehört. Die Producte der Erde werden auchgegenseitig vertauscht. Der blosse Kornpflanzer kauft Salz,Wein, Hanf ti. s. w.: und der blosse Weinbauer kauft Korn, Oel,Fleisch , Holz u. s. w. ein. Deutschlands Bauern überhaupt kaufenjährlich eine enorme Masse von zweien exotischen leldproduc-ieu: nämlich von Zucker und CafTce.