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telst Geisselhieben, bestellten, -wiederholen sehen: und sogarin noch schreienderer Weise. Jene Eroberer, -welche dieInseln des mexicanischen Meerbusens einnahmen, vertilg-ten die Eingeborenen, -weil sie dieselben nicht unterjochenkonnten, und gingen dann auf die Küsten von Africa, umNeger, die ihnen nie ein Leid zugefugt, mit Gewalt hinweg-zunehmen, zur Anpflanzung von Ländereien, welche sie nurkraft des Rechtes vom stärkeren besassen und entvölkerthatten. Hieraus ist denn ein Cultursystem erwachsen, dessenWürdigung ein System der National-Oekonomie nicht unter-lassen darf.
Der Besitz von Colonieen ist minder wichtig als man
gewähnt hat.
Ehe die Grundsätze dieser Wissenschaft gehörig er-forscht waren, meynte man, dass es einer Nation vortheil-hafter sey, die Producte ihrer eigenen Consumtion auf demeigenen Boden zu erzeugen, als sie in einer anderen Formzu produciren und durch Tausch zu erlangen: d. h. sieaus der Hand der Ausländer zu erkaufen: selbst alsdann, wennsie, auf diesem letzteren W r ege, mit minderen Kosten erziel-bar wären. Folglich legte man hohen Werth darauf, zwi-schen den Wendekreisen Colonieen zu besitzen, wo man die-jenigen Producte pflanzen konnte, welche Europa nicht zuerzeugen vermag. Seit den jüngsten Fortschritten der Na-tional-Oekonomie aber, welche zu der Ueberzeugung ge-führt, dass jeder Industrie-Fortschritt in dem Vermögen be-stehe, die nämlichen Producte, gleichviel auf wel-cherlei Weg, wohlfeiler zu erlangen*): kam es blos nochdarauf an, zu erforschen, ob, z. B., der Zucker uns minderhoch zu stehen komme, wenn er in Colonieen gepflanzt wird,die unter unserer Botmässigkeit stehen, als wenn wir ihnim Wege des ausländischen Handels anschaffen.
') Siehe uoten das Buch II. Cap. 2.