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der Geisel, bedrohten. Nach den dermaligen Gesetzen, wel-che weniger militairisch und milder sind, verliert denn dochein Bauer, welcher seinen Wohnsitz verlässt, um in den Ge-sindestand zu treten, seine Staatsbürgerrechte; verlässt erdenselben, um dem Müssiggange zu frülmen, so wird er füreinen Vagabunden angesehen, und mit Gefängniss, oder sogarmit dem Kerker, bestraft- Er muss mindestens fünf HufenLandes zumal erkaufen; und dies nöthigt ihn zu einer ge-wissen Betriebsamkeit, um dieselben im Cultur-Zusammen-hänge zu erhalten, und schliesst Diejenigen, welche nichtein kleines Vermögen besitzen, von der völligen Unabhängig-keit aus.
Grössere Kostspieligkeit der Zucker -Pflanzungenauf Haiti als auf den anderen Antillen.
Man sieht, dass, kraft dieses Systeines, der vermögens-lose oder allzuarme Mann zum Arbeiten gezwungen ist.Trotz diesen Vorsichtsmassregeln aber scheint die Pllanzungdes Zuckerrohrs, welche die allermühselichste ist, undWirtlfSchaftsgebiiude, Mühlen und Capitale erheischt, die wenigGewinnst abwerfen, wenn die Arbeit keine anhaltende ist,auf Haiti kostspieliger zu seyn als unter dem Horizonte derSclaverei [siehe oben S. 345. Note*)]. Die Pllanzung desKaffee’s, welche daselbst minder mühselig ist, weil derselbein den Gebirgen fortkömmt, die der Baumwolle, und vor-züglich die der Producte für den eigenen Consumtionsbedarfdes Landes, bilden den wahrhaften Beichthum dieser Insel.Haiti lässt also die Zweifelsfrage noch unentschieden, ob dieAntillen, auch wenn sie sämmtlich unabhängig gewordenseyn werden, in den Aequinoctialwaaren, auf den MärktenEuropens, die Concurrenz mit vielen andern Ländern aushal-len können, welche, wie es scheint, diese \Yaaren mit min-derem Aufwande zu produciren vermögen. Es ist möglich,dass sie die Pllanzung des Bafl’ee’s und der Baumwolle bei-behalten , die des Zuckers und des Iudigo aber verlieren. Esist möglich, dass andere Producte, wozu sich der Boden