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Erster Band.
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A IX 11 A Di G.

Von den Handwerkern.

Eine der eben geschilderten ähnliche Arbeitsweisefindet man in vielen Städten, wo einzelne Arbeiter, undselbst Meister und Gesellen, ohne für Manufacturisten zugelten , in ihren Wohnungen , Modewaaren , Handschuhe,Schmuckfedern, Pappdechelgeräthe , Kinderspielzeug undanderes Tändeleiwerk, fabriciren oder fabriciren lassen,die sie an diejenigen verkaufen, welche für Fabrican-ten dieser Artikel gelten, und mit ziemlich grossen Betrieb-capital-Summen in der Industrieliste dieser Städte iiguriren.

Paris ist ei n e sehr manufactu r reiche Stad t.

Diese Manufacturart fällt nicht stark ins Auge, weilihr Betrieb sehr verzettelt ist; allein die T ota 1 su m me al-leren einer volkreichen und betriebsamen Stadt, auf diesemWege verfertigten Manufactur-Artikel ist sehr beträchtlich.Es gibt Stadtviertel von Paris, die mit 6 bis 7stöcliigenHäusern angepfropft sind, in deren jedem eine grössere oderkleinere Zahl von Arbeitern beiderlei Geschlechts emsigdarauf losschafft. — In den Strassen Saint-Denis undSaint-Martin glaube ich, in m äs si gern Ueberschlage,die Arbeiterzahl eines jeden Hauses (vom Erdgeschosse biszum Dachgiebel) auf 20 berechnen zu können. In einigendarunter Hessen sich deren mehr denn hundert zählen. Nunenthalten aber blos allein diese beiden Strassen mehr als700 Häuser; und erwägt man, dass hinter einem jedenHause noch zwei bis drei andere Häuser stehen, wozu mandurch Höfe, Durchgänge, oder Alleen, gelangt, so kannwohl die Summe der zu diesen beiden Strassen gehörigenHäuser nicht geringer als auf aooo angeschlagen werden.Nun geben aber 2000 Häuser, deren jedes 20 Arbeiter be-fasst , eine Summe von 40,000 Arbeitern, für zwei Strassenvon Paris: was mehrere unermessliche Gross-Manufactu-ren oder Werkstätte aufwiegt.

Aehnlicbe Ueberschläge Hessen sich über mehrere an-,dere Stadtviertel von Paris, und über vielerlei sonstige Ge-