Band 
Erster Band.
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An vh. I. Cap. 8.

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Küinte, die io der Wohnung der Arbeiter betrieben

werden.

Da, wo die Arbeiter-Classe Mittel genug besitzt, umihre Arbeit und den Rohstoff vorschiessen zu können, zu-mal wenn es sieh um die Verfertigung eines Productes vongeringem Werthe handelt, fabricirt der Arbeiter dasselbeauf eigene Rechnung, und verkauft es an einen Manufac-turisten:—wenigstens so ge n a n n t e n Manufacturisten*)!— welcher ein Lager davon anlegt. Die Bauern der Um-gegend von Lille, Douai und Cambray, verfertigenein Stück Woll- oder Leinen-Zeug, gehen damit bei denManufacturisten der Stadt hausiren, und verkaufen es anden Meistbietenden **).

Diese Art zu arbeiten ist sehr unhostspielig; und allemVermuthen nach würde ein Unternehmer, welcher daselbsteine Zeugmanufactur mit Gross-Werkstätten anlegen wollte,schlechte Geschäfte machen. Hier schafft der Arbeiter inseinen verlorenen Stunden; er geht vom Bette aus gleichan seinen Webstuhl; jedes schlechte Wetter treibt ihn da-hin zurück; an ihm verbringt er die langen Winterabende;seine Frau, seine Kinder, seine alten Verwandten, kämmen,spinnen und weben ihm seinen Flachs; und der Gewinn-trieb ist sein unablässiger Sporn ***).

*) denn eigentlich ist er ein wahrer Kaufmann! M.

**) In dieser Art werden, auf dem Thüringer Walde, die soge-nannten hölzernen Nürnberger Spielwaaren verfertigt. M.

***) In der Concurrenz solcher Klein-Unternehmer von Spitzcn-kloppelei, welche, aus denen hier angegebenen Gründen, äusserstwohlfeil arbeiten und verkaufen können, liegt, ohne Zweifel, derGrund, wesshalb in den grossen Spitzen - M a n u fa c t u r-W e rk-stätten des sächsischen Erzgebirges (zuAnnaberg, Schneeberg,Freiberg u. s. w.) die Handarbeiter mit einem so jämmerlich ge-ringen Tagelohn fürlieb nehmen müssen. Sie sind so grässlich arm,dass sic, aus Kleidcr-M a ngc I, oder nothgedrungener Kleider-S p ar-lucht, in den Werkstätten beinahe nackt arbeiten. M.