Band 
Erster Band.
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A Nil A N G.

Landwivthschafts-Unternehmungen abgeht, nämlich der freienAuswählbarkeit vom Sitze ihrer Industrie. Ich weiss, dassFamilien- und Vortheils-Rücksichten einen Manufacturistenöfters nöthigen, den Ilauptsitz seiner Unternehmungen aneinem Platze aufzuschlagen, den er sonst nicht gewählthaben würde; allein, wenn es irgend thunlich ist, muss erden angemessensten Platz wählen; durch keinerlei Motiveaber sich zur Unternehmung oder Fortsetzung eines Manu-factur-Iietriebs bestimmen lassen, dessen blosse ÖrtlicheLage schon eine Wurzel des Verderbs ist.

Man muss leichte Zufuhr m i ttel, und Triebkräfteau f s u eben.

Eine Manufactur muss im Bereich ihrer Rohstoffe undihrer Absatzwege liegen. Sie theilt mit allen anderen In-dustrie-Unternehmungen, ohne Unterschied, den Vortheil,welcher aus bequemen Communicationsmitteln entspringt;allein sie hat, mehr denn andere Unternehmungen, die Fähig-keit, ihren Sitz in der Nähe von guten Land- und wohl-feilen Wasser-Strassen aufzuschlagen.

Die Manufacturproducte enthalten, bei gleichem Kür-perumfange, mehr inneren Werth als die meisten anderen,weil der Manufacturist solche Stoffe verarbeitet, welcheschon W T erth haben, und diesen Werth steigert. So kames, dass man Zeugmanufacturen an Plätzen hat gedeihensehen, welche von deren Rohstoffen und deren Absatz-Orten ziemlich weit entlegen waren. Lyon bezieht einenTheil seiner rohen Seide aus Italien, und sogar aus China,und verkauft einen Theil seiner Producte nach Amerika.Tarare*) fäbricirt, trotz seiner gänzlich binnenländi-schen Lage, mit Erfolg, Musselin aus Baumwolle, die imAuslande geerndtet, und oft sogar auch gesponnen, ist.Auch kann man, ohngeachtet die Manufacturen den Namen

*) Eine kleine Stadt im Rbone-Departement, mit 7000 Web-stüMen. M.