Abtfi. I. Cap. g.
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der städtischen Industrie führen, im Gegensätze von derLandwirtschaft, welche freilich allerdings die Industriedes platten Landes ist, doch mit Vortheil Manufacturen aufdem Lande anlegen, wenn Letzteres die mit gewissenPlätzen verknüpften Bequemlichkeiten darbietet. So siehtman Baumwollspinnereien, und viele Hammerwerke u.s.w.dicht an der Seite eines Wasserfalls aufschlagen, der ihreMaschinenräder umtreibt.
Während der französischen Revolution zogen die ge-waltigen Bauten vieler säcularisirten Klöster grosse Manu-factur-Unternehmungen an sich; auch hat unzweifelbar die-ser Umstand auf den Aufschwung, welchen unsere Industriedamals genommen, Kusserst förderlich eingewirkt. Gleich-wohl darf man es sich nicht verhehlen, dass diese gewal-tigen Bauwerke mitunter zu einem trügerischen Köder ge-worden sind, wodurch Manufactur-Unternehmungen nachPlätzen verlockt werden, wo sie, theils wegen der Schwie-rigkeit der Communicationen, theils wegen der allzugros-sen Zerstreutheit und Gewerb-Unlleissigkeit der Umwohner,nicht gedeihen konnten. ^
Arbeiten, welche inStädton ausgeführt sejrn wollen.
Abgesehen von den äusseren und allgemeinenBeweggründen, welche über die Wahl der Manufactur-stätte entscheiden müssen, gibt es auch solche, die aus derNatur des in Frage stehenden Manufactur-Z weiges selberhervorgehen. Wenn gewisse Manufacturen, kraft günstigerUmstände, auf dem Lande zu Flor kommen können, so gibtes wiederum andere Arbeiten, welche sich nur in den Städtenauslühi-en lassen. Dahin gehören besonders diejenigen, welchedas Zusammenwirken von mehreren verschiedenen Professio-nen erheischen: — blos allein in den Städten kann manschöne Hausgeräthschaften verfertigen, z. B., vergoldeteBronce-Arbeiten und Standuhren, wozu man geschickterZeichner, Metallgiesser, Vergolder, Marmorbildner, Emailli-i'er u.s.w. bedarf. Ferner alle diejenigen Manu facturkünste,
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