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Erster Band.
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Abtii. I. Cap. 9. 47 1

Fürs Zweite liegt es gar nicht im Wesen der Manu-facturkünste, dass sie die Lebensmittel vertbeuern. Sievermehren die Bevölkerung: es ist wahr; allein die Lebens-mittel strömen dahin zusammen, wo sie sicheren Absatzlinden. Sie sind, bei Gleichheit der übrigen Umstände,in den Manufacturstädten nicht theurer als in den anderen.Was die Lebensmittel wirklich vertheuert, das sind ihreProductionskosten; nun würde man sich aber in einemschnöden Cirkel umherdrehen, wenn man sagte, dass aufeinem bestimmten Platze die Productionskosten stark seyen,weil die Lebensmittel theuer sind; und die Lebensmittelseyen theuer, weil die Productionskosten stark sind.

Sehr wahr ist es, dass, wenn eine Manufacturstadt, umihrer grossen Arbeitermasse willen, ihre Nahrungsmittel ausweiter Ferne beziehen müsste, dieselben so theuer werdenkönnten, dass der Arbeitslohn auf eine Höhe stiege, beiwelcher die Fabrication unmöglich wäre; allein von diesemFalle sind die meisten Gross-Manul'actur-Städte noch sehrentfernt. Was die Lebensmittel vertheuert, sind weit mehrdie Staatseinrichtungen als die Orts-Entlegenheit. Dürftedie Stadt Manchester ihr Getreide von Odessa, von der Büsteder Barbarei, aus den vereinigten Staaten, oder von derOstsee, her beziehen, so stünde es ihr wohlfeiler als jetzt.Wenn ein Pächter, ausser den, ohnehin schon überschweng-lichen , allgemeinen Steuern an die Krone, seinen Theil ander Armen-Taxe, an der Wege-Steuer, an den Unterhal-tungskosten der Gefängnisse, der Kirchen u. s. w., und da-bei noch den Zehnten, entrichten muss, so muss er seinGetreide zu einem Preise verkaufen, der ihm all Dies rüek-ersetzt; sonst gienge er zu Grunde; er müsste den Feldbauaufgeben; und sein Nachfolger würde nicht besser zurechtkommen.

Ich habe mich, bei Bekämpfung dieser Meinung Hum e’s,verweilt, weil sie, wenn ihr Glaube gezollt würde, dengerechten Eifer für die Vervollkommnung der Künste zu

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