Band 
Erster Band.
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Abth. I. Cab. 12.

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Die Antwort auf diese Frage klingt nicht eben lieblich:»Weil die Unternehmungen daselbst allzuoft schlecht ent-»worfen und schlecht geleitet werden.« — »Ab'er wie»könnten sie es denn besser seyn?« Hierauf wäre,für jede einzelne Unternehmung, eine besondere Antwortnöthig; und dies wäre nur dann möglich, wenn man demBefragten zuvörderst alle Verhältnisse, worein die Unterneh-mung sich gestellt findet, vor Augen gelegt hätte: dennniemals sind zwei Manufacturanstalten , in jederlei Betracht,in völlig gleicher Lage. Unter dieser Bedingung aber würdees vielleicht nicht unerspriesslich seyn, vor der Begründungeiner solchen Anstalt einen erfahrenen Rathgeber zu con-sultiren, wie man, vor dem Beginnen eines Processes, denAdvocaten-Rath einholt. Man würde dann minder häufig anleicht vermeidbaren Klippen scheitern; das Gerenne nacheinem unerreichbaren Glücksziel aufgeben; und anderwei-tige — erspriessliche — Winke vernehmen.

Begreiflicherweise muss man solche Special-Rathschlägein einem Generalsysteme nicht suchen, wo man die beson-deren Fälle blos als Beispiele zu betrachten hat. Was manaber darin suchen darf, sind die Grundsätze — diePrincipien, worauf jeder Rath, den man je nach demBedarf eines einzelnen Falles einholt, sich stützen muss.

Der künftige Werth eines Productes muss dessen

Productionskosten aufwiegen.

Der erste dieser Grundsätze lautet so: ein Productbringt nur insofern Gewinn als sein künftiger Tauschwerth,wenn es vollendet ist, seinen Productionshosten gleichstehenwird. Vielleicht ist man versucht, zu meinen, dass Diesnoch nicht hinreiche, und der Werth des Productcs die Pro-ductionsltosten übersteigen müsse. Alsdann aber über-sieht man, dass ich in die Productionskosten den Gewinnstdes Unternehmers, welcher nichts Anderes ist als einLohn für dessen Arbeit, m i te i n rech ne. Seine Arbeitist ein Bestandtheil seiner Vorschüsse ( Auslagen ) : wenn