Band 
Erster Band.
Seite
495
JPEG-Download
 

ah tu. 1. Cap. io.

^95

turisten sind, legen ihre Bauwerke nicht auf eine Jahrhun-derte lange Dauer an. Es ist dies einer der Punkte, worinsie ihre Capitale sehr zu Bathe halten; und was sie so er-sparen, wird auf Bauwerke verwandt, die schon gleichhinterher productiv sind, und sich verzinsen.

Rathsamer ist es., die Bauten, tu seiner Zeit, zu re-no viren.

Eine sehr einfache Rechnung wird uns zeigen, was derDauerhaftigkeits-Luxus kostet. — Wir wollen einen Manu-facturisten unterstellen, der auf Errichtung seiner Häuser,und überhaupt aller, zu seiner Unternehmung nöthigen,Bauten 100,000 Franken verwendet. Um diesen Preis, sonehme ich an, sind seine Bauten einer ewigen Dauer fähig:wiewohl unter dem Monde nichts, ewig währt.

Ein anderer, minder pompsüchtiger, Manufacturist führteine Wohnung und Werkstätten von gleichem Umfange auf,mit ebensoviel Obdach für Arbeiter und Maschinen: die aber,weil sie schlichter und aus minder theuren Materialien (z.B.aus Holz und Gyps) erbaut sind, von keiner langen Dauerseyn werden. W ir wollen annehmen, dass, auf solche W eise,dieGebäude, welche dem Ersteren 100,000Franken ge-kostet haben, ihn nur auf 60,000 Franken zu stehen kom-men. (Man kann, wenn man will, statt dieser Ansätze,andere unterlegen.)

W T as wird das Ergebniss dieser Supposition seyn? Demzweiten Manufacturisten wird, vom Anbeginn seines Ge-schäftsbetriebs an, eine Summe von 4°5° 00 Franken, zumUmtriebe in der Hand bleiben, deren der Erstere entbehrt.Nun sind aber 40,000 Franken ein Cajiital , das sich, wennwir auch annehmen, dass es blos den mässigen Zins von5 Procent ertrage, mit Hülfe der Zinses-Zinsen, in weni-ger denn i 5 Jahren verdoppelt.

Am Schlüsse dieses Zeitraums wird also dieser Theilvom Capitale des zweiten Manufacturisten 80,000 Frankenbetragen; nach Ablauf von 3 o Jahren aber wird er nicht