Band 
Erster Band.
Seite
497
JPEG-Download
 

Abt ii. I. Cap. i2.

497

Plane Und Geschmacksliebhabereien auch nur bei unserenKindePn Deifall finden werden, jahrhundertwierige Bau-ten aufzuführen! — »Hütet euch vor demBauen!«sagt man, »Wer baut, verdirbt.« Ich glaube es gern:dem ist wirklich also; allein blos, wenn man in unserergewöhnlichen Art baut.

Was die Zierrathen an Gebäuden für die Mnnufactur-Industrie betrifft, so sind diese noch unverantwortlicher.W T enn ich, an einer Fabrik, ein schönes Portal sehe, sozittere ich für den Unternehmer; sind auch noch Säulendaran, so ist er verloren.

Von dem jährlichen Aufwartde an umlaufendem Ca-pital e.

Nicht minder genau will, auf der anderen Seite, dasumlaufende Capital (das heisst, die täglichen Auslagen,welche durch die täglichen Einnahmen rückersetzt werden)überschlagen seyn, damit man, unter den Productionskosten,die Zinsen, welche dasselbe kostet, in Mitansatz bringenkönne.

Ueberschlag des umlaufenden Capitals.

Um das, einer Manufactur nüthige, umlaufende Ca-pital zu überschlagen, muss man.wissen, wieviel Zeit dieFabrication des Productes, seine Versendung an d en Verkauf-Platz, und die, dem Abnehmer unumgänglich zu bewilligende,Zahl-Frist, erheischen. W enn, von dem Augenblicke an,wo man, für einen Rohstofl, die ersten Auslagen macht, biszu dem Momente, wo dessen Verkauf uns Widereinnahmenzuführt, acht Monate verstreichen, so muss unser umlaufen-des Capital gross genug seyn, um, während acht Monaten,ohne alle Hülfe von Rückerlös, alle täglichen Unkosten derManufactur zu bestreiten: das heisst, den Ankauf der täglich,während acht Monaten, zu verarbeitenden Rohstoffe, denLohn der Arbeiter und der Rechengehülfen, die Ausbesse-rungen, die Steuern, den Brennstoff, die Beleuchtung, und

3a