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Erster Band.
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557
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Ab tu. I. Cap. t6. 557

Eine Abgabe, welche den Gewinn aus einer Meliora-tion verschlingt, macht dieselbe zu Null.

Die Regierung versteht sich bisweilen so wenig aufdie Reichthumsquellen des Staates, dass sie die Abgabenvon der Binnen-SchiiTfarth so weit emporschraubt, dassdiese beinahe, aber nur nicht völlig, ebenso kostspielig wirdals die Axenfracht; und sie wird, in ihren kurzsichtigenund habgierigen Ansichten unterstützt, durch Departements-Behörden und Volks-Repräsentanten, die ebenso schlechteSachkenner sind. Sie wähnen, dass die Schifffarth schonihren Gipfelpunkt erstiegen habe, sobald nur die Land-fracht noch theurer ist als die Wasserfracht.

Dieses Raisonnement zeugt von ebenso greller Unkundeder National - Oekonomie, wie die Schlussfolgerung, wo-durch man etwa eine Auflage auf den Gebrauch des Strumpf-Webstuhles, nach dessen Erfindung, hätte rechtfertigenwollen. »Der Strumpf-W ebstuhl,« so hätte man sagen kön-

„ken erzeugen die der Polizei-Verwaltung schwere Nachtheile,„während sie nur selten einen Vortheil .stiften.

„Die Jagd-Schiffe (Wasser-Diligencen) müssen bekanntlich,„kraft der Natur des Stromes, der Jahreszeit, der Stunde, des„Windes u. s. w., auf ihrer Farth Halt machen, — und zwar bald„höher, bald tiefer. Als sie, nach dem Friedens-Eintritte wieder„in Gang versetzt waren, legten sie anfangs, wie ehemals, bei„den, der Regel nach, reicheren und besser gelegenen Städten„und Dörfern des linken Ufers an. Weil aber die Gendarmen„von allen Passagieren nicht blos einfache Pässe forderten, son-dern auch solche Pässe, wie sie zur Reise in das innere„Frankreich nöthig sind, so fanden sich die ausländischen Passa-giere: Unterthanen von Mächten, die minder an Förmlichkei-ten kleben, und noch den Glauben hegen, dass das Walten der„Polizei ein unbemerktes sevn müsse: oder auch Leute, die un-,,serer Gesetze unkundig sind, alltäglich den widerwärtigsten„Ausforschereien ausgesetzt. Um sie derselben zu entheben, ziehen„die Steuerleute der Schiffe jetzt, Für das Nachtlager die Mahlzeit,„und in jederlei Nothfällen, das Anlegen bei den Städten und„Dörfern des rechten Ufers vor. Man kann sich vorstellen,„wie sehr dabei dieGastwirthe des französischen Rheinufers leiden.“