Band 
Erster Band.
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Akiuk o.

nen, »gewährt die Möglichkeit, ein Paar Strümpfe, wel-sches , bei der Nadelstrickerei, acht Tage Zeit erheischt»hätte, in 24 Stunden zu verfertigen. Lasst uns also, auf»die Strumpf'-Webstühle eine Steuer legen, welche einem» 6 tägigen Arbeitslöhne gleichkömmt! Da der Webstuhl»deren sieben erspart, so wird doch immer die Anwendung»des Webstuhls noch den Vorzug erhalten; und wir»erndten dabei die Steuer.«

Dieses System würde der Nation gerade denjenigen Vor-theil entreissen, dessen sie, seit Erfindung des Strumpf-Webstuhls, genossen hat: einen Vortheil, der darin be-steht, dass die Wohlfeilheit der Strümpfe die Produc-tion und die Consumtion dieses nützlichen Kleidungsstückesverzwanzigfacht hat. Die Consumenten haben dabei eineFülle von Genüssen gewonnen, deren sie zuvor nicht hab-haft werden konnten; die Producenten aber haben dabeieinen neuen Manufacturzweig gewonnen; die Productionund die Consumtion sind dabei gleichzeitig angeschwollen.Diese Vortheile aber wä'ren zu Null geworden, wenn manes dahin gebracht hätte, die Productionskosten der Web-strümpfe auf die Gleichhöhe, oder doch beinahe auf dieGleichhöhe, mit denen der Strickstrümpfe emporzuschrauben.

So kenne ich einen Fluss, worauf, unter dem Vor-wände, das Flussbeet in schiffbarem Stande zu erhalten,jährlich 96,000 Franken Wasserzoll erhoben werden, wäh-rend die Unterhaltungskosten nicht volle 6000 Franken be-tragen. Hätte man den Hunger des Fiscus auf diese 6000Franken beschränkt, oder vielmehr, hätte man den Fiscusgänzlich aus dem Spiele gelassen, und die zur Schiffbar-Erhaltung des Flusses erforderlichen Arbeiten in Accordgegeben*), so wäre, aus dieser Ersparniss an den Fracht-

*) Nämlich im Abstreichc: das heisst, an denjenigen Unterneh-mer, -welcher sich diesen Arbeiten gegen den Bezug des niederstenWasserzolles unterzogen batte. M.