Ab tu. II. Cap. i.
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händler fti solche Geschäfte willigen, die nicht für sieselber, und folglich euch für ihr Vaterland gewinnreichwären ?
Wenn sich die Griechen in ihrer Unabhängigkeit befesti-gen , und mittelst ihres Landbaues, ihres Manufacturwesensund ihres Handels, zu Wohlstand gelangen, so werden siefür die übrigen Völker Europens köstliche Consumentcn ab-geben; sie werden alsdann neue Bedürfnisse haben, undzugleich die Zahlungsmittel dafür. Man braucht t nicht Phi-lantrop zu seyn, um sich zu ihrer Unterstützung zu ent*schliessen; schon die Fähigkeit zum Verständnisse des eige-nen Interesse führt ebendazu*).
Widerleguug von Einwürfen.
Nun bleibt uns aber noch die Aufgabe übrig, uns ge-wisse Thatsachen zu erklären, welche dieser Lehre zu wi-derstreiten scheinen: scheinen, sage ich, weil, wenn sieihr wirklich widerstritten, die Lehre falsch wäre. — Wenndie Producte sich einander gegenseitig kaufen, wie ist es dannerklärbar, dass, zu gewissen Zeiten, an allen Productenzugleich Ueberfluss herrscht, und man keine Gelegenheitfindet, irgend etwas zu verkaufen? Oder dass man wenig-stens nicht anders als mit Verlust verkaufen kann**)?
Meiner Darstellung zufolge sollte man meynen, dassdas eine Product sich zum Käufer des anderen herbeigeben
*) Ueber die Neuheit dieser Lehre vergleiche oben S. 216,Note“). M.
**) Dieser Einwurf ist unserem genialen Verfasser bekanntlichvon den Herren Malthus und Sisinondi gemacht worden; undseine erste ausführliche Widerlegung desselben ist enthalten in denLettres ä Malthus. Paris, 1820.
Der Curiosität wegen mag hier die interessante I’arallel-Charak-tcristik stehen, welche Herr Bau, in der Vorrede au seiner Ueber-setzung dieser klassischen Briefe (Hamburg 1821), aufgepflanzt hat:„An Lebhaftigkeit und Gewandheit (sage „Gewandtheit“) der Dar-stellung ist Sa y dem Britten (sage „Britten“) überlegen, der da-„gegen in Ansehung der Umsicht uud Reife jenen übertrillt, und