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Erster Band.
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575
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Abth. II. Cat. 2. 57Ü

Das Empfinden von Bedürfnissen ist der Anfang derC i v i 1 i s at i o n.

Fürs Erste gilt diejenige Sache, wornacb man kein Be-dürfnis s fühlt, niemals den Preis, welchen sie kostet.Auch müssen die Europäer, wenn sie einen neuentdecktenErdstrich betreten, um zwischen sich und den Eingeboreneneinen nützlichen Verkehr zu begründen, jedesmal damitbeginnen, dass sie denselben solche Geräthe, deren Brauch-barkeit ihnen begreiflich werden soll, schenken. Sobalddiese Wilden aber einmal die Diensarnkeit unserer Nägel,unserer Beile, oder unseres Schiesspulvers, erkannthaben, beemsigen sie sich, einige Proviant-Artikel für un-sere Schiffe, — Mais, Schweine, Geflügel, — in Bereit-schafft zu setzen; und so vergüten sie die Productionskostender ihnen zugeführten Artikel. Von Stund 1 an gewährendiese Völker unseren Producten einigen Absatz, so wiewir den ihrigen.

Wilde Provinzen der civilisirten Länder.

Man stösst, im Schoosse von civilisirten Nationen,auf Klassen, die, in mehrerlei Betracht, den Horden derSüdsee-Insulaner gleichen. Es gibt mehrere Provinzen inFrankreich, denen, vor nicht mehr denn einem Jahrhunderte,das Bedürfniss, sich, bei Tische, der Gabel zu bedienen,fremd war. Sobald sie dieses Bedürfniss fühlen gelernt,mussten sie einige Anstrengungen machen, um Dinge zu pro-duciren, mit deren Werth Gabeln zu erkaufen standen, undallmählig auch sonstige Artikel; und eben diese Klassen ge-währen jetzt nicht blos für G a b el n einen Absatz, sondernauch für vielerlei sonstige kurze Eisenwaaren roher Art.Hieran haben wir einen Fingerzeig für Das, womit vielenunserer Producenten , die über Un verkäuflichkeit ihrer Pro-duct« seufzen, zu helfen wäre. Das Hülfsmittel bestündedarin, dass gewisse l'heile unserer Provinzen, deren etwaswilde Bewohner sich dermalen mit wenigen und grobenProducten begnügen, — schlicht gesagt, — civilisirter