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Erster Band.
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585
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Abth. II. Cap. 3 .

585

In unseren Betrachtungen über den Marktpreis wollenwir, zur Vereinfachung der Aufgabe, annehmen: der Markt-preis sey die Mittelzahl zwischen dem höchsten und demniedersten Punkte des Curses; und wir wollen annehmen,der Marktpreis sey derjenige Preis, wobei es dem Verkäufergleichgültig ist, ob er verkaufe, oder nicht; und dem Käu-fer, ob er kaufe oder nicht; denn dies ist die Mittelgrössezwischen beiderlei Preisen, die ohnehin gewöhnlich nurschwach voneinander abweichen.

Die Quantität und die Qualität der Waare werdenimmer a u sg ed rüc k t, oder stillschweigend ver-standen.

Der Marktpreis einer VTaare setzt ein bestimmtes(Quantum derselben voraus. Wenn man sagt: die Baum-wolle von Georgien steht auf 6 Franken: so ist diese Summeein bestimmtes Quantum von Silber oder von Geld; und siesetzt ein ebenso bestimmtes Quantum der Waare voraus.Im gegenwärtigen Falle ist das Quantum der Waare, wel-ches man im Auge hat, ein Kilogramm (2 Pfund) Baum-wolle. Spreche ich dieses Quantum nicht aus, so geschiehtes darum, weil es hinlänglich bekannt ist; ebenso wie dieQualität*),

Der Marktpreis zweier Waaren deutet die Quanti-täten einer jeden derselben an, welche gegen-seitig durcheinander eintauschbar sind.

Sobald der Marktpreis zweier Waaren die Quantitäteiner jeden derselbeu andeutet, welche um ein bestimmtesQuantum Geldes zu haben steht, so deutet er auch das Quan-tum von einer jeden derselben an, welches für eine unddieselbe Geldsumme zu haben ist. Steht, z. B., das Kornauf 12 Franken per Centner (100 Pfund), der Safl’ran aberauf 60 Franken perPfüud, so schliesse ich daraus, dass manfür eine und dieselbe Summe, nämlich für 60 Faanken;ebensogut ein Plünd Saflran wie 5 oo Pfund Horn naben

) d. h. die Qualität der Baumwolle von Georgicu.

M.