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Sachen! sie erfordern eine Menge von Einnehmern, Schrei-bern, Inspectoren und Wäschern; allein man muss bedenken*dass ein grosser Thcil dieser Kosten keine nothwendigeFolge der Steuer ist, und durch eine weise Administra-tion vermieden werden kann. Die Accise und der Stempelkosteten in England, Anno 1799, nicht mehr denn 3'/ 4 Pro-cent, an Erhebungsspesen*), ln Frankreich gibt es keineeineige directe Steuer, Welche nicht mehr kostete*
Ferner hat man eingewandt, dass die indirecte Steuertiur einen veränderlichen, ungewissen Ertrag verspreche:Während doch der Staats-Aufwand zuverlässige Fonds er-heische; allein diese sogenannten veränderlichen Gefällesind denn doch so zuverlässig, dass sich für alle, ohne Un-terschied, Pächter finden. Ausserordentliche und selteneUmstände abgerechnet, lehrt die Erfahrung, mit über-raschender Genauigkeit, den Durschnitts - Ertrag von jederArt von Abgaben. tJebrigens sind die Consumtions-Steuern,ihrem Wesen nach, veränderlich: der Ueberschuss derEinen deckt den Ausfall der Anderen,
Die indirecte Besteuerung veranlasst Betrügereien, underschafft Verbrechen , die das Naturrecht nicht für Ver-brechen erkennt! folglich auch Strafen, Welche weher thutials alle anderen; allein diese Nachtheile nehmen nur danneinen sehr drückenden Charakter an, wann die Besteuerungübertrieben ist; denn nur dann überwiegt der Vortheil vondem Betrüge dessen Gefahr. Uebrigens erzeugen alle über-schwenglichen Steuern die nämlichen Folgen t ohne zueiner neuen Einnahme zu verhelfen, führen sie zu neuemUnglücke.
Man Wird bemerken, dass auch die indirecten Steuern,sogut wie die anderen, die Consumenten, und folglich auchdie Einkünfte, sehr ungleich treffen! indem es viele Dingegibt, deren Consumtion mit dem Einkommen der Consu-menten in gar keinem Verhältnisse steht, und indem na-
*) Garnier« Uebersetzung von Smith, Bil IV, 8. 438.Nach Arthur Ynung ko.vtet die Stempel-Abgabe, welche deinPi.scu, t,330,000 Pfund Sterling einbringt, nicht Mehr ».u erheben,alt 5,6g! Pfund Sterling. Die« ist nicht einmal ^ Procent.
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