Band 
Dritter Band.
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Buch III. Cap. io.

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mentlich ein Mann , welcher 50,000 Thalcr jährliches Ein-kommen hat, nicht fünfzigmal mehr Salz corisnmirt, alssein Nachbar, der sich nur 1000 Thaler verdient; alleinda diese Steuern auf viele verschiedenartige Gegenständegelegt werden können , so lassen sich die Gebrechen derEinen durch Andere decken. Ferner wird man bemerken,dass sie Einkünfte treffen, welche schon durch die Grund-und die Mobiliar-Steuer belastet sind. Ein Mann, dessengesammtes Einkommen aus Ländereien fliesst, und der da-für die Grundsteuer entrichtet, bezahlt, wie wir schon wahr-genoromen haben, von demselben Einkommen ein zweitesMal , vermöge der Mobiliarsteuer; und bezahlt von dem-selben Einkommen ein drittes Mal, in dem Augenblicke,wo er die Gegenstände seiner Consumtion einkauft.

Die Auflagen treffen nicht immer blos Die, von

welchen sie zunächst bezahlt werden.

Vorausgesetzt, dass alle diese Steuern von Denen be-zahlt Werden, an welche die Staatsgewalt sie fordert, sowurde man doch sehr irren, wenn man meynte, dass sieden BezahlCrn definitiv zur Last blieben. Mehrere vonDiesen sind nicht die eigentlichen Steuerpflichtigen; dieAbgabe ist für sie nur ein Vorschuss, dessen Rückersatzsie sich, mehr oder minder vollständig, von den Consumen-ten der Dinge, welche sie produciren, zu verschaffen wis-sen. Allein die Verschiedenheit der Lagen verursacht grosseUnregelmässigkeiten in dieser Art von Rückersatz.

Um Dies gehörig zu übersehen, muss man folgendeallgemeine Thatsachen ins Auge fassen.

Sobald die vom Froducenten einer Waare bezahlteSteuer deren Preis emportreibt, bezahlt der Consu-ment dieser Waare einen Theil der Steuer. Schlägt aberdie Waste nicht auf, so bleibt die Steuer ausschliesslichattf dem Produccnten liegen. Wird ohne Preis-Aufschlagder Waare deren Güte verringert, so fällt die Steuer,Wenigstens theilweise, auf den Consumentent denn einegeringere Qualität, Welche g Ieich t heu e r bezahltwird, ist soviel als eine gleiche Qualität, welche theu-rer bezahlt wird.