Band 
Dritter Band.
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C o n s t mit i o h.

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schuldig ist, unsicherer werden. Der Unternehmer kannin gewissen Füllen seine Rechnung abschliessen, und seineKenntnisse wie seineif Fleiss anderweitig geltend machen:allein dem Grundeigenthüfner und demjenigen Gapitalisten,dessen Capitale sich nicht schnell herausziehen lassen , istdieser Vortheil versagt *). Das (Quantum von Wein oderGetreide, welches ein Grundstück pruducirt. bleibt so ziem-lich dasselbe, ob das Grundstück nun schwer oder leichtbesteuert ist; die Steuer dürfte die Hälfte, ja drei Viertelvon seinem Netto - Ertrage, oder, wenn man will, seinemFachte verschlingen, und man würde das Grundstück dpn-noch bauen, um die Hälfte oder das Viertel, welches dieSteuer nicht pafzehrte, zu gewinnen **). DieTaxe des Pnch-tes, das heisst, der Antheil de« Grundeigentümers, würde fal-len: Dies wäre Alles. Die Ursache hiervon wird man durch-schauen, wenn rpan erwägt, dass, in unserem unterstelltenFalle, das Quantum der, vom Grundstücke erzeugten updzu Markte gelieferten, Froducte dennoch das nämlichebliebe. Von der anderen Seite bleiben aber auch die Mo-tive, worauf die Nachfrage nach dessen Producten beruht,die nämlichen, wie zuvor ***). Wenn nun aber, trotz der

*) Sichp im Cap. 5 des zweiten Buches , wie der Grundeigen-Ihiiinep, durch sein Feld , zur Production mitwirkt, und rplglicbals Einer von den Producenten betrachtet werden muss.

**) Erst dann ist es gerathen, den Anhau aufzugeben, wenndie Steuer mehr als dgn Netto-Ertrag, oder, lyenn man will,den Pacht wegnimmt: weil, von diesem Augenblicke an, Niemandmehr seinen Vortheil dabei fände: denn der Eigenthümer würdenichts daraus ziehen, weil die Steuer an die Stelle des Pachles ge-treten wäre; und der Pächter würde, wenn er die Steuer entrich-tete, den Pacht über seinen Werth bezahlen.

***) Ucber eine Eigenheit der Land bau-Erzeugnisse.

Die Producte der Landbau-Industrie haben sogar die beson-dere Eigenheit, dass sie nicht auf die Länge theurer werden, wennihre Masse abnimmt: weil die Bevölkerung stets im nämlichen Ver-hältnisse zusammenschmilzt, wiedie Nahrungsmittel rarer werden, undweil folglich das Quantum der Nachfrage nach diesen Productensich zu gleicher Zeit mit dein Quantum des Ausgebotes verrin-gert. Auch findet man nicht, dass das Getreide an solchen Orten,