Band 
Dritter Band.
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Buch III.. Cap. io.

England* Grundsteuer (Land tax) hat einen, rori J8 Jahren gefertigten, Ertrags -AnscliIagsurBasi*'

Anno 1692, vier Jahre nach der glücklichen Revolution,wodurch der Prinz von Oranien auf Englands Thron ge-setzt ward, veranstaltete man eine allgemeine Abschätzungdes Grundeinkommens in diesem Königreiche, und diese Ab-schätzung dient noch heutiges Tages der Grundsteuer, wel-che daselbst erhoben wird, zur Basis: so dass es, w'ann dieSteuer auf ein Fünftel des Länderei-Einkommens llxirt wird,nicht das Fünftel vom gegenwärtigen Länderei-Einkommenist, was man erhebt, sondern das Fünftel von dem, Anno1692, abgeschätzten Einkommen.

Sie gereicht den Meliorationen des Ackerbaues tugrosser Aufmunterung.

Eine solche Auflage muss ilothwendig, wie man leichtsieht, den Verbesserungen des Landbaues sehr günstig -ge-wesen sevn. Ein Gut, welches so sehr verbessert wordenist, dass es noch einmal soviel einbringt, als es ursprünglicheinbrachte, zahlt darum keineswegs eine gedoppelte Taxe.Ein Anderes hingegen, welches man, in.demselben Grade,hat in Verfall gerathen lassen, bezahlt darum nicht wenigerals ob sein Einkommen noch dasselbe wärö» Die Nachlässig-keit ist bis zu einer Geldbusse verdammt.

Mehrere Schriftsteller schreiben dieser Unwandelbarkeitdes Werth-Anschlages den hohen Grad von Vollkommenheitzu, welchen die Landwirthschaft in England erreicht bat.

Ihre Unbilligkeit.

Dass dieselbe wirklich Viel dazu beigetragen habe, lei-det gar keinen Zweifel. Allein was würde man wohl dazusagen, wenn die Regierung sich mit folgender Anrede aneinen jungen Kaufmann wenden wollte: »Du treibst jetzt»mit schwachen Capitalen einen beschränkten Handel, und»deine directe Steuer ist folglich unbedeutend. Aber ent-»lchne und sammle dir Capitale; dehne deinen Handel aus;»und wenn er dir auch noch so überschwengliche Gewinnste»einbrächte, so sollst du darum doch nie mehr Steuern be-