Band 
Dritter Band.
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Schleuderungen sind da zu befürchten! Die Regierung kanndabei auf hunderterlei Weise betrogen werden: bei der Ent-richtung der Steuer, — bei ihrer Verwandlung in Geld, —bei der Berechnung vom Abgang und Verderb, — und anden Kosten der Magazinirung, der Aufbewahrung und desTransportes. Verpachtet sie die Steuer, wie viele Pächterund Unterpächter bereichern sich da nicht, auf des Publi-cums Kosten! Nur allein die Eintreibungs-Maassregeln gegendie Pächter würden ein ausgedehntes Regierungs-Institut er-fordern. »Ein reicher Gutsbesitzer,« sagt Smith, »welcher»sein Leben in der Hauptstadt zubrächte, und den Betrag»seiner Pachtzinse, in verschiedenen, entlegenen Provinzen,»in Natura einnähme, stünde in Gefahr, den grössten Thcil»seines Einkommens zu verlieren. Und doch darf die Die-»nerschaft des allerfahrlässigsten Gutsbesitzers nicht soviel»verschleudern, als die des allerwacbsamsten Regenten.«

Man hat gegen die Naturalbesteuerung auch noch andereBedenken aufgestellt; allein es würde vielleicht nutzlos, undohne Zweifel ekelhaft seyn, wenn wir sie hier sämmtlichaufzahlen wollten. Nur erlaube man mir noch, anzudeuten,welchen Einfluss auf die Preise diese Waarenmasse habenmüsste, welche vom Fiscus (der bekanntlich ein ebensoschlechter Verkäufer als Käufer ist) zum Verkauf ausgebotenwerden würde. Die Nothwendigkeit, die Magazine zu leeren,um für neue Steuerlieferungen Platz zu machen, und dieNothwendigkeit der Bestreitung der unaufhörlich dringendenBedürfnisse eines Staatsschatzes, würden machen, dass mandie Producte unter dem Preise losschlüge, worauf der Pachtvom Boden, der Lohn der Handarbeiter, und die Zinsender, vom Ackerbau benutzten, Capitale dieselben natürlichstellen müssten. Mit einem solchen Verkäufer kann aberkein Producent die Concurrenz aushalten. Es entzieht mit-hin eine derartige Steuer dem Bauern nicht blos einen Theilseiner Producte, sondern sie hindert ihn auch, den Ueber-rest, welchen sie ihm nicht entzieht, gehörig zu nutzen.

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