CoNsimiriKN, CoNsuMTioar.
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Die jährliche Consumtion einer Familie, oder einerNation, ist die Summe von Werthen, welche sie imLaufe eines Jahres consumirt haben. Sie hat nichts ge-mein mit der Summe von deren Capitalen, undübersteigt diese immer weit: weil sie, ausser der un-productiven Consumtion des Einkommens, die repro-ductive Consumtion der Capital e befasst, welche sichoft mehrmals, im nämlichen Jahre, wiederholt*). EinigeC api ta I - Wert h e freilich, werden nicht früher alsim Laufe mehrerer Jahre vollständig consumirt: wieGebäude und dauerhafte Instrumente; allein der grössteTheil der Capitale wird, während dieses nämlichen Zeit-raums, mehrere Male consumirt und reproducirt.
Die Staats-Consumtionen sind diejenigen, sodurchs gesammte Volk, oder in dessen Dienste, ge-schehen.
Die Privat-Consumtionen sind diejenigen, sodurch die Privatleute, oder durch die Familien, ge-schehen.
Jene sind durchaus gleichartig mit diesen. Ihr bei-derseitiges Resultat kann nur entweder eine Reproduc-tion seyn : wenn ein neuer Werth aus ihnen entspringt;oder ein Genuss, für den Consumenten. Diese beidenResultate abgerechnet, ist jede Consumtion ein Uebel,welches dem, aus der Production entstehenden, Gutegegenübersteht. Die Pro d u e t i o n ist die Erschaffungeines Mittels zum Glücke; die Consumtion ist dieZerstörung eines Mittels zum Glücke.
In die Consumtion eines Volkes müssen alle W erth eeingerechnet werden, die es consumirt: es sey nun pro-
*) Der Becker consumirt einen Theil seines Capitals, in-dem er seinen Backofen heizt; allein dieser Cap i taI — Theil wirdnoch am nämlichen Tage reproducirt, und ersteht im Werthe desBrodes wieder auf. Hier haben wir also einen Theil von einem unddem nämlichen Capitale, welcher jährlich 365 mal consumirtund reproducirt wird: die Jahres-Consumtion von diesem Capi-tal-Theilc übersteigt diesen Capi t al-Thcil selber, im Verhält-nisse von 365 zu i.