Band 
Dritter Band.
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I.oiik. — !Makii'aoti'urs. ü3()

Wann ein Landwirth seine Rohstoffe formt oderumgestaltet (wie z. B. der Sennhirte, welcher seine Haseverfertigt), so ist er in diesem Moment ein wahrer Ma-nu fa c t u.r i s t. Transportirt er sie, so ist er insoweitKaul m a n n.

Lohn oder Soi.ri. Dies ist der IMielhzins einer Industrie-fähig heit, oder, schärfer ausgesprochen, der Ankauf-Preis eines industriellen Productivdienstes: be-zahlt durch den Unternehmer, als welcher darauseinen Gewinnst zieht.

Der I n d u s t r i e in a n n, welcher einen Lohn empfängt,tritt dagegen seinen Antheil an den Industriegewinn*sten dem Unternehmer ab, welcher ihm diesenLohn bezahlt. Letzterer gewinnt oder verliert auf denbezahlten Lohn, je nachdem der , aus der erkauften Ar-beit entspringende, Gewinnst niedriger oder höherSteht als Her Lohn.

Der Lohn ist in Beziehung auf den Industrie ge-winnst Dasselbe, was die Interessen in Beziehung aufden 0apitalgewinnst sind, und was der Pacht inBeziehung auf den Ländereigewinnst vurstellt

M.

Marner: der Ort, wo man Gelegenheit findet, seine Pro-ducte zu vertauschen oder, (enger ausgedrückt *) zuvei kaufen.

ln der Nationalökonomie versteht man hierunter kei-neswegs bloss den Platz, wo man sich zu Rauf und Ver-kauf körperlich versammelt; sondern jeden möglichenOrt, wo sich Käufer finden. So ist England ein Mai ktfür den Thee von China; und so ist Asien ein Marktfür die e d len-M eta 11 e der neuen Welt**).Manufactcrem oder Makufacturindusthif.. Dies ist die-jenige Industrie, welche irgend einem Stoffe, durch eine

*) S. den Artikel Umtausch. M.

**) Am häufigsten führen die englischen Schriftsteller dies Wort(market) im Munde. Jn rieten Fällen wird es am treffendstenduroh das deutsche Wort Absatzweg oder Absatz übersetzt.