Pnou ucTJoir. 247
Jede Sache, deren Werth man auf solche Art er-schallen oder erhöht hat, ist ein Product.
Dewerkstelligt wird die Production durch die Pro-ducti vdienste, welche die drei grossen Werkzeuged er P r o d u cti 0 n ( die I nd u st r i e, die Capitale,und die Lände re ien) leisten. Da diese Productiv-dienste einen Werth haben, so Wisst sich die Pro-duction als ein Umtausch vom Werthe der Produc-tivdienste, oder der Pr od u ct ion s kos ten , gegenderen Producte betrachten.
Die Agrikulturproduction ist eine WerlherschsfTung,welche mittelst des Anbaues der Ländereien bewirktwird, oder durch ähnliche Arbeiten, wie z. 1 $. den Fisch-fang oder den Dergbau.
Die Manufacturproduction ist eine WerthcrschufTungmittelst der Umgestaltung von bereits vorhandenen Pro-duc t e n.
Die Handelsproduction ist eine Wertherscliafl’ung,welche dadurch bewerkstelligt wird, dass man bereitsvorhandene Producte transportirt, oder unter die Con-sumenten vertheilt.*)
Soll Werthproduction obwalten, so muss der Werthder erschaffenen Producte dem Werthe der Dienste*wodurch sie erzielt worden sind, mindestens gleichen-Der Werth der Producte ist der Lohn für die geleiste-ten Dienste; und dieser Lohn wird nur dann bezahlt,wann der producirte Werth ebensoviel gilt als die P ro-ductionskosten. Ilünnte ein Mann mittelst seinerdreitägigen Arbeit nicht mehr denn seine Lebsucht lürzwei Tage erzielen, so würden ihm seine Vorschüsse nichtvollständig riickersetzt, und er wäre unfähig, auf diesenFuss fortzuhantiren.
Ebenso würde ein Unternehmer, welcher einenKostenaufwand von 3 ooo Gulden gemacht hätte, aberdaraus nur ein Product von 2000 Gulden Werth erzielte,nicht zum Rückersatze seiner Vorschüsse geliehen.
*) Diese Verlhcilung ist nämlich der Beruf des Detail 1 iste n.
M.