Band 
Dritter Band.
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Die Prodncrion ist eine Aufgabe, deren Losung darinbesteht, ein Product zu erschallen, das einen Gleich-wcrth mit seinen Productionskosten hat: die Arbeitdes Unternehmers, ‘von Rechts wegen, miteingerechnet:weil sie ebensogut ein Vorschuss ist, wie die übrigen Pro-ductionskosten. Sobald diese Bedingung erfüllt steht, istjede Production ein sicherer Vortheil für die Gesellschaft:deren Capital ist unversehrt, alle Productivdienste sindbezahlt, und die Gesellschaft ist im Stand, ein grösseresQuantum von Bedürfnissen zu befriedigen.

Gilt das Product mehr als die zu seiner Erschaffungerforderlichen Dienste, so werden die Dienste oderwenigstens ein Theil derselben (wie z. B. die des Unter-nehmers), reichlicher bezahlt. Der Erfolg von diesemErgebniss ist eine Verstärkung der P r o d u c en t e n-Zahlin diesem ProduGtionsfache, so lange bis die Concurrenzdas Product wieder auf den blossen Riehtstand seinerProductionskosten hinabgedrlickt hat.

Alles Producirte wird consumirt: denn was heisst Pro-duciren? Dinge gestalten, welche einen Werth haben.Werth aber können sie nur insofern haben, als sie be-gehrt sind; und begehrt werden können sie blos um desGebrauches — prij der Consumtion willen, wozu man sieausersieht.

Dieser Grundsatz entscheidet den Streit Derjenigen,welche behaupten, dass man allzuviel produciren könne,und Derer, welche meynen, dass es unmöglich sey, zuvielzu produciren. Man kann zuviel produciren an solchenDingen, die nicht den Namen Producte verdienen; undkann nicht zuviel produciren an solchen Objecten, welcheden Namen Producte verdienen: das heisst, welche einenGleichwerth mit ihren Productionskosten haben:denn gerade eben dieser Werth ist ein Beweis, dass siestark genug begehrt seyen, um Consumenten findenzu müssen.

W'ie tief auch immer die Wohlfeilheit der Productestehen möge, so können sie doch nicht allzuwohlfeil sevn,wenn anders ihr Preis nur noch zur Bezahlung ihrer